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DFB ermittelt gegen FCK wegen Pyrotechnik
Zu Beginn der Zweiten Halbzeit ging nichts mehr. Weil einige Lauterer Fans der gut 10.000 Anhänger in der Halbzeitpause damit begonnen hatten, eine ganze Menge an Pyrotechnik anzubrennen, musste Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie für mehrere Minuten unterbrechen. Starker Rauchnebel hatte die Sicht eingeschränkt. Hartmann forderte außerdem einen Verantwortlichen des FCK auf, die Fans zur Vernunft zu ermahnen. FCK-Trainer Dirk Schuster hurtete letztlich persönlich in die Fankurve und sprach zu den Anhängern.
FCK rechnet mit fünfstelliger Geldstrafe
Allerdings wird der persönliche Einsatz von Schuster den FCK nicht vor einer Strafe verschonen. „Wir erwarten eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich“, sagt FCK-Pressechef Stefan Roßkopf. Der Klub wird laut Roßkopf versuchen, „bei einer Identifizierung von Einzeltätern seitens des DFB verhängte Geldstrafen und sonstige Folgeschäden im Rahmen der Möglichkeiten auf ermittelte Täter umzulegen.“ Das aber könnte schwierig werden. Denn die FCK-Fans hatten sich vermummt.
Der DFB bestätigte auf RHEINPFALZ-Anfrage, dass er gegen den FCK ermittelt. Das Strafmaß ist geregelt. 600 Euro beträgt die Strafe für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen. Eine Spielunterbrechung ab fünf Minuten verdoppelt die Strafe. Aber, schreibt der DFB: „Pyrotechnische Vorfälle, deren Umfang oder Wirkung das übliche Maß deutlich überschreiten, können nicht schematisch und auch nicht mehr mit den Standardstrafen erfasst werden.“

