Kommentar
Der Zweikampf zwischen Bayern und Leipzig
Am Ostersamstag steigt das große Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München. Eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen ist nur dann zu erwarten, falls die Bayern in Leipzig gewinnen. In der Abwehr fehlen die Stammspieler Alphonso Davies und Jérôme Boateng, sieben Bayern sind als Nationalspieler zuvor bei Joachim Löw gefordert. RB hat das Aus in der Champions League gut verkraftet, Trainer Julian Nagelsmann bezeichnete seine Spieler im Dezember als Maschinen. Maschinen waren auch die Bayern am Samstag, und zwar als sie den Platzverweis von Davies wegsteckten und ruckzuck drei Tore gegen den VfB Stuttgart erzielten.
Rangnicks Absage trifft Schalke
Ralf Rangnicks Absage an Schalke 04 ist definitiv. Das ist bedauerlich für den designierten Bundesliga-Absteiger. Wenn ein Mann in der Lage gewesen wäre, die Uhren auf null zu stellen, den Klub neu zu positionieren, dann wäre das Ralf Rangnick gewesen. Wie Pionierarbeit aussieht, hat Rangnick bei der TSG 1899 Hoffenheim und RB Leipzig gezeigt. Jetzt geht die Schlammschlacht hinter den Kulissen weiter. Die Mannschaft dilettiert vor sich hin. Der neue Trainer Dimitrios Grammozis ist im Sommer schon verbraucht, wenn es so weitergeht. Um Schalke muss man sich große Sorgen machen.
So steigt Mainz nicht ab
Die sieben Leben des Markus Gisdol. Immer wenn es ganz eng wird für den Kölner Trainer, bäumt sich die Mannschaft auf. Das war am Samstag wieder so, als das Team Borussia Dortmund beim 2:2 Paroli bot. Nur: So richtig weg kommt Köln einfach nicht aus dem Tabellenkeller. Mainz 05 hat am Sonntag bei der TSG 1899 Hoffenheim imponiert. So steigt die Elf nicht ab!
Und die nächste Baustelle ist in Leverkusen ...