Eishockey Adler Reul vermisst das Lied zu seinen Ehren

Für sein erstes Saisontor gefeiert: Denis Reul.
Für sein erstes Saisontor gefeiert: Denis Reul.

Dieser Spielplan hat’s in sich: Gerade mal 48 Stunden nach ihrem 2:1-Sieg gegen die Augsburger Panther sind die Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey-Liga zu Gast bei den Straubing Tigers (Freitag, 18.30 Uhr). Kaum Zeit, einen Premierentorschützen ausgiebig zu feiern.

Auch gegen die Niederbayern fehlen den Adlern wichtige Spieler. „Aber es ist, wie es ist“, sagt der Torschütze zum 1:0 von Mittwoch, Denis Reul, gewohnt lapidar. Ein Mann großer Worte ist der hünenhafte Verteidiger ohnehin nicht, er lässt Taten sprechen – manchmal auch in Form krachender Checks. Doch gerne hätte er die Fans wieder das „Reul-Lied“ singen hören – für ihn immer etwas Besonderes. „Das hätte der Mannschaft auch einen Push gegeben“, glaubt Reul, der nicht unbedingt als Torjäger bekannt ist. Das ist ja auch nicht sein Job. So oder so: Die Fans fehlen allen.

Wieder einen Weg gefunden

Besagten Push von den Rängen hätten er und seine Mitspieler gebrauchen können, denn Reuls Tor stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Sein Team habe nicht gut gespielt, gestand der 32-Jährige: „Aber wir haben einen Weg gefunden, um zu gewinnen.“ Genau das ist es, was eine Spitzenmannschaft ausmacht – in solchen, eher schwachen Spielen Punkte zu holen. Wie auch zuvor in Nürnberg.

„Wir müssen geduldig und einfach spielen und dürfen den Straubingern keine Konter schenken“, weiß Trainer Pavel Gross. Sein Team hatte genau solche Situationen gegen Augsburg zugelassen und geriet in Bedrängnis. Allein Goalie Dennis Endras war es zu verdanken, dass in diesen Momenten nichts passierte.

x