Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Adler feiern 3:2-Erfolg gegen München

Markus Eisenschmid überwindet den Münchener Torwart Kevin Reich zum 1:0 für die Adler.
Markus Eisenschmid überwindet den Münchener Torwart Kevin Reich zum 1:0 für die Adler.

Die Mannheimer bleiben in dieser Spielzeit unbesiegt. Sie schlagen Red Bull München 3:2 (2:2, 0:0, 0:0; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen.

Durch den 3:2 -Erfolg gegen den EHC Red Bull München steht das Team von Trainer Pavel Gross an der Tabellenspitze. Bedanken konnte sich der Coach bei Goalie Dennis Endras, der vor allem in der Schlussphase glänzte. Kurios war der Siegtreffer. Matthias Plachtas Penalty wurde erst nach dem Videobeweis als Tor gewertet. Die Scheibe war so langsam über die Linie getrudelt, dass sich die Schiedsrichter nicht sicher waren, ob sie im Tor war.

Die Adler Mannheim kamen gut in die Begegnung und erspielten sich gleich in den ersten Minuten der Partie gute Chancen durch Wolf, Huhtala und Plachta sowie Lehtivuori und Smith im Powerplay. Kapital konnten die Gastgeber allerdings erst in der neunten Minute aus der Überlegenheit schlagen. Hinter dem Tor spielte Lehtivuori Trevor Parkes schwindlig, legte ab auf Huhtala, der Krämmer im Slot fand. Der Stürmer zog direkt ab und traf zur ersten Führung des Abends.

Münchner Doppelpack

Diese bauten die Adler keine fünf Minuten später aus, als Valenti und Eisenschmid einen Zwei-zu-Eins-Konter liefen. Valenti legte ab, Eisenschmid verwertete zum verdienten 2:0.

München kam jedoch noch im ersten Drittel zurück in die Partie. Und wie. Innerhalb von 37 Sekunden schnürten die Gäste einen Doppelpack. Beide Male konterten sie die Adler aus. In der 17. Spielminute nutzte Voakes erst einen Wechselfehler in Überzahl aus und verkürzte auf 1:2, ehe Kossila nach einem Schuss von Mauer per Abstauber den 2:2-Ausgleich erzielte.

Im zweiten Drittel wirkte es so, als ob die Münchener genau dort weiter machen wollten, wo sie aufgehört hatten. Besonders die Reihe um Kossila, Gogulla und Mauer setzte sich immer wieder im Drittel der Adler fest, doch die Münchner nutzte ihre Dominanz nicht aus. Für die Gastgeber lief es jedoch auch nicht besser.

Bauerntrick misslingt

Die beste Chance hatten dennoch die Adler im zweiten Spielabschnitt, als Plachta frei vor dem Tor zum Abschluss kam, jedoch über das Gehäuse schoss (32.). Es sollte nicht der letzte Fehlversuch des Nationalspielers gewesen sein. Vier Minuten später scheiterte er erneut in Überzahl nach einem Pass von Schütz. Weitere gute Gelegenheiten gab es auf beiden Seiten nicht. Zumindest nicht bis zum letzten Drittel.

Dann jedoch ging es Schlag auf Schlag. Erst scheiterte David Wolf mit einem Bauerntrick an Münchens Goalie Kevin Reich, ehe Parkes im Gegenzug bei einem Alleingang in Dennis Endras seinen Meister fand. Gefährlich wurde es aber im Anschluss daran erst einmal nicht. Sieben Minuten vor dem Ende war es dann Larkin, der von der blauen Linie abzog. Reich parierte aber den Schuss und entschärfte auch den Nachschuss des frei stehenden Felix Schütz – Glück für München.

Endras’ Glanztaten

Glück hatten auch die Adler. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit scheiterte Ehliz an Endras. Aber auch sein Gegenüber konnte sich in der regulären Spielzeit noch einmal beweisen, als er einen Schuss von Eisenschmid festhielt (60.). Im Penaltyschießen parierte Endras die Schüsse von Philipp Gogulla, Voakes und Kossila, während sich Reich von Plachta geschlagen geben musste.

Adler Mannheim: Endras - Katic, Larkin; Krupp, Reul; Lehtivuori, Wirth - Wolf, Schütz, Plachta; Krämmer, Smith, Huhtala; Eisenschmid, Loibl, Valenti; Klos, Brune

EHC Red Bull München: Reich - MacWilliam, Seidenberg; Aulie, Redmond; Daubner, Boyle - Bourque, Voakes, Parkes; Gogulla, Kossila, Mauer; Ehliz, Hager Kastner; Mayenschein, Lindner

Tore: 1:0 Krämmer (Huhtala) 8:21, 2:0 Eisenschmid (Loibl) 12:23, 2:1 Voakes (Redmond) 16:29, 2:2 Kossila (Mauer) 17:06, 3:2 Plachta (65.) - Strafminuten: 8:12 - Beste Spieler: Krämmer, Lehtivuori, Endras - Redmond, Kossila, Ehliz - Schiedsrichter: Kopitz/Schrader (Iserlohn/Dorsten).

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