Motorsport
ADAC Pfalz ehrt 150 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler
Nach zwei Titeln in der deutschen Rallyemeisterschaft in den Jahren 2018 und 2021 folgte nun die Vize-meisterschaft im gerade abgelaufenen Sportjahr. Sein neuer Beifahrer in dieser Saison ist ebenfalls Pfälzer: Tobias Braun aus Maikammer.
Mit wenig zur Verfügung stehenden Mitteln betreibt der 33-jährige Polizeioberkommissar den Rallyesport und muss sich dabei einer großen Konkurrenz teils mit besserer finanzieller Unterstützung erwehren. Dies ist ihm auch dieses Jahr wieder gelungen, auch wenn es nicht zum ersten Platz reichte. Allerdings verfehlte er dieses Ziel nur knapp, denn in der Endabrechnung fehlte Marijan Griebel nur ein einen Punkt zum dritten Meistertitel. Die Chance war da, aber das Team Philip Greipel/Katrin Becker-Brugger (Plauen/Schlitz) war um ein Punkt besser und wurde somit verdient Titelträger.
Auch international erfolgreich
Dafür gab es einen anderen Titel für die beiden Pfälzer. Sie gewannen den Stellantis-Motorsport-Rallye-Cup Belux im Luxemburg mit internationalen Beteiligung und bewiesen dabei, dass sie auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich sein können. „Bei einer Vizemeisterschaft auf deutschem Boden kann man von einer guten Saison sprechen“, waren sich die beiden einig. „Wir möchten unseren gemeinsamen Weg fortsetzen und Ziel ist auch für dieses Jahr die deutsche Meisterschaft im Rallyesport“, kündigte Tobias Braun an. Der 28-jährige Automobilkaufmann bringt ebenfalls viel Erfahrung mit, wodurch sich die beiden Pfälzer gegenseitig sehr gut ergänzen.
Bang bester „Rookie“
Auch Zweiradspezialisten waren im vergangenen Jahr hervorragende Vertreter des pfälzischen Motorsports. Allen voran Lorenz Bang aus Ludwigshafen. Erst vier Jahre fährt er Motorrad und im vergangenen Jahr gewann der zehn Jahre alte Schüler die Rookie-Wertung in der deutschen Supermoto-Meisterschaft. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb für Zweiräder, bei dem etwa 70 Prozent der Strecke auf Asphalt und der Rest unter Offroad-Bedingungen gefahren werden.
„Ich habe mich für diese Sparte wegen der Abwechslung entschieden und weil gerne unter unterschiedlichen Bedingungen fahre“, sagte Bang, der auch international unterwegs ist, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Bei meinen Auslandseinsätzen in Tschechien, Belgien und Österreich kann ich mich mit der internationalen Konkurrenz messen“, sagte der Nachwuchsfahrer, der die deutsche Meisterschaft anstrebt.