Sport ach nee: „Papa“ Braun hätte die Pöbel-Jubler heimgeschickt!

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Das hätte es zu Zeiten von Egidius Braun als DFB-Präsident nicht gegeben: DFB-Büroleiter Georg Behlau und der für den TV-Bereich zuständige Ulrich Voigt aus der Medienabteilung des DFB, wegen „unsportlichen Verhaltens“ von der Fifa zu einer Geldstrafe von 5000 Franken, was 4340 Euro entspricht, verknackt, durften trotz allem bei der WM in Russland bleiben. Die beiden Pöbel-Jubler provozierten nach dem 2:1-Sieg gegen Schweden mit ihren Gesten die Bankbesatzung des unterlegnen Gegners. Es kam zu einem Gerangel. Peinlich für den DFB, der sich so gerne als Wächter von Moral und guten Sitten gibt. Peinlich, weil sich der weltgrößte Sportverband ja gerade um die Ausrichtung der EM 2024 bemüht. Von wegen „Fair geht vor“ ... „Papa“ Braun hat Stefan Effenberg nach der Stinkefinger-Affäre 1994 bei der WM in den USA aus dem Kader geworfen. Der DFB „verbannte“ die Herren Behlau und Vogt nach ihren Entschuldigungen für das gestrige Spiel aus dem Innenraum. Unabhängig davon, was Behlau dort überhaupt zu suchen hatte, wäre es konsequent gewesen, die feinen Herren sofort heimzuschicken. Ob sie wenigstens ihre Strafe selbst berappen?

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