1. FC Kaiserslautern FCK: Stürmersuche läuft
Der Kader des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist fast komplett. Frei sind die Planstellen für einen Stürmer und einen möglichst rechts wie links einsetzbaren Außenverteidiger, skizziert Sportdirektor Boris Notzon.
Samstag (16 Uhr) bestreitet der FCK sein Saisoneröffnungsspiel gegen eine regionale Auswahl in Schönenberg-Kübelberg im Kreis Kusel. Als Stürmerkandidat hat der FCK Timmy Thiele (26) vom künftigen Liga-Rivalen FC Carl Zeiss Jena im Visier. Die Ablöseforderung der Thüringer und die Preisvorstellungen der Lauterer differieren noch erheblich. Klar ist die nächste Strafe, die der FCK wegen unbelehrbarer „Fans“ zahlen muss: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Verein wegen sechs Fällen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro belegt. Bis zu 5.000 Euro davon kann der FCK für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
Der Verein will identifizierte Täter in Regress nehmen
Die Sünderkartei ist lang: Im Zweitligaspiels beim SV Darmstadt 98 am 24. Januar wurde ein „Konfetti-Shooter“ aus dem Kaiserslauterer Zuschauerbereich in Richtung eines Schiedsrichter-Assistenten geworfen. Zudem wurde ein geschlossenes Teppichmesser aus dem Gastbereich auf das Spielfeld in den Bereich des Schiedsrichter-Assistenten geworfen. Zu Beginn der Partie bei Eintracht Braunschweig am 4. Februar wurde im FCK-Block ein roter Rauchkörper gezündet. In der wiederholten Partie in Darmstadt am 21. Februar wurden aus dem Gästeblock – hinter einem der Schiedsrichter-Assistenten – Feuerzeuge und andere Gegenstände aufs Spielfeld geworfen. Im Spiel bei Greuther Fürth am 10. März wurden vor einem Eckstoß aus dem Lauterer Zuschauerblock mehrere Feuerzeuge in Richtung eines Fürther Spielers geworfen. Im Match beim VfL Bochum am 13. April wurde im Gästebereich umfangreich Pyrotechnik gezündet, ein Mensch bedurfte medizinischer Hilfe. Beim Saisonfinale in Ingolstadt am 13. Mai wurden Bengalische Feuer von FCK-„Fans“ abgebrannt. Die FCK-Verantwortlichen wollen auch künftig identifizierte Einzeltäter in Regress nehmen und entsprechende juristische Schritte einleiten. AUF DER FOLGENDEN RHEINPFALZ-SEITE FINDET IHR ALLE INFORMATIONEN ZUM 1. FC KAISERSLAUTERN
