Rheinland-Pfalz Tod nach Einbruch: Familienvater handelte in Notwehr

«Landstuhl». Das Ermittlungsverfahren gegen einen amerikanischen Familienvater, der in Landstuhl einen Einbrecher mit dem Messer tödlich verletzt hatte, ist eingestellt worden. Es habe sich um Notwehr gehandelt, teilte gestern die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mit. Am 10. Februar hatten nach Darstellung der Polizei vier vermummte Einbrecher versucht, in das Anwesen der US-Familie einzudringen. Drei Täter konnte der Vater von drei kleinen Kindern abwehren und aus dem Haus drücken. Ein vierter Einbrecher attackierte jedoch massiv die Ehefrau. Der Mann habe zur Abwehr mit einem Küchenmesser zweimal auf den Angreifer eingestochen, der schließlich mit seinen Komplizen im Auto floh. Auf der Flucht hätten die Täter gemerkt, dass der Verletzte zu verbluten drohte, so die Staatsanwaltschaft. Sie legten ihn in Krickenbach (Kreis Kaiserslautern) auf dem Bürgersteig ab und forderten einen Passanten auf, Hilfe zu holen. Doch der Verletzte starb noch vor Ort.