Rheinland-Pfalz Pfalz kompakt:

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Wolfsspuren im Pfälzerwald Im Pfälzerwald bei Ludwigswinkel (Landkreis Südwestpfalz) hat ein Wolf offenbar ein Reh gerissen: An dem bereits Ende August von einer Forstwirtin entdeckten Reh seien DNA-Spuren des Raubtieres gefunden worden, teilte gestern das Mainzer Umweltministerium mit. Damit stehe fest, dass der Wolf nach Rheinland-Pfalz zurückgekehrt sei, erklärte Ministerin Ulrike Höfken (Grüne). Nach der jetzt abgeschlossenen DNA-Analyse des Senckenberg Instituts für Wildtiergenetik stamme der Wolf von einer nordosteuropäischen Linie ab. Seit Jahresbeginn hat es mehrfach Indizien dafür gegen, dass ein Wolf wieder durch den Südwesten streift. So war im Februar beim südwestpfälzischen Hornbach eine Heidschnucke gerissen worden. In diesem Fall gab es zwar keinen eindeutigen Beweis, eine Wolfsattacke konnte aber auch nicht ausgeschlossen werden. Und erst am 9. September wurden im saarländischen Landkreis St. Wendel vier verendete Schafe gefunden, bei denen bestimmte Anzeichen wie der Abstand der Fangzähne ebenfalls auf Isegrim hindeuteten. (jüm/Foto: dpa) 700.000. Gartenschau-Besucher Knapp vier Wochen vor Ende der Landesgartenschau hat gestern Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer den 700.000. Besucher begrüßt. Das Freimersheimer Ehepaar Albert und Traudel Serr, von Cousin Fritz und dessen Frau Elke animiert, besuchte zum ersten Mal die Landesgartenschau. In ihrer Geschenktüte fanden die Südpfälzer nicht nur Freifahrscheine für die Bimmelbahn, sondern auch für das Riesenrad. (eva) Domkapitel ehrt Altkanzler Mit einer öffentlichen Feierstunde in der Kathedrale will das Speyerer Domkapitel am Sonntag um 16 Uhr Helmut Kohl ehren. Schließlich habe der Ludwigshafener während seiner Kanzlerschaft „die damals mächtigsten Frauen und Männer der Welt“ in den Dom gebracht. Er sei ihm seit seiner Kindheit verbunden und trete für seinen Erhalt ein. Kohl selbst wird bei der Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen fehlen. Dass sie trotzdem stattfindet, ist laut Domkapitel mit der Familie abgesprochen. (swz) Ärger um Bienenschwarm Ein zugeflogenes Bienenvolk beschert dem Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) jetzt Ärger. Die Tiere haben sich in einem Alleebaum angesiedelt. Dort verkündet jetzt ein Schild: „Hier schützt der UBZ ein frei lebendes Bienenvolk.“ Ein Imker sagt: Damit hat der städtische Betrieb die Tiere in seine Obhut genommen. Also müsse er sie nun auch füttern und gegen Schädlinge behandeln. Der UBZ-Chef Werner Boßlet hingegen sieht sich nicht in der Pflicht: „Man soll der Natur ihren Lauf lassen.“ Das Veterinäramt der Kreisverwaltung springt ihm bei: Die Behörde stuft den Schwarm als „herrenlos“ ein und sieht keinen Grund, etwas zu unternehmen. (urr) Neuen Direktor eingeführt Pfarrer Volker Elsenbast wurde am Wochenende in Landau in sein Amt als Direktor des Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstituts der Evangelischen Kirchen (EFWI) in Rheinland-Pfalz eingeführt. Zuvor hatte der 60-jährige gebürtige Kaiserslauterer das Comenius-Institut der Evangelischen Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft in Münster geleitet. Elsenbast ist Nachfolger von Günter Geisthardt, der in den Vorstand der Diakonissen Speyer-Mannheim wechselte. In Rheinland-Pfalz haben die Kirchen die Möglichkeit, über den Religionsunterricht hinaus an der Lehrerfortbildung mitzuwirken. Dazu unterhalten die Evangelischen Kirchen seit 1972 das EFWI mit Sitz in Landau. (swz)

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