Rheinland-Pfalz Krankenfahrten: Ministerium weist Leitstelle erneut an

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«MAINZ/LUDWIGSHAFEN.»Nach anhaltenden Beschwerden aus der Vorderpfalz über zu geringe Kapazitäten für Krankenfahrten hat sich das Mainzer Innenministerium erneut eingeschaltet: Die für diese Region zuständige Ludwigshafener Rettungsleitstelle sei angewiesen worden, bei Engpässen mit Fahrzeugen aus dem Rettungsdienst auszuhelfen, so ein Ministeriumssprecher gestern.

Wie berichtet gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Beschwerden, weil über die Leitstelle kaum noch Krankenfahrten zu ordern waren. Unter anderem mussten Patienten nach einem Krankenhaus-Termin stundenlang auf die Heimfahrt warten. Das Klinikum Ludwigshafen berichtete sogar davon, dass mehrere Patienten zum Teil tagelang nicht abgeholt worden seien. Das Innenministerium strebt zwar an, dass im Rollstuhl sitzende oder liegende Patienten künftig von Privatunternehmen befördert werden. Dadurch soll der Rettungsdienst entlastet werden, bei dem es Verzögerungen bei Krankentransporten gab, für die eine medizinische Betreuung nötig ist. Aber in dem vom Ministerium verschickten Rundschreiben ist ausdrücklich geregelt, dass Fahrzeuge des Rettungsdienstes noch einzusetzen sind, solange private Krankenfahrt-Kapazitäten fehlen. Außerdem hat die Leitstelle die über 19222 angeforderten Krankenfahrten zu koordinieren. Auch dies soll nicht immer so praktiziert worden sein.

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