Rheinland-Pfalz Kommentar: Opposition reicht nicht

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Der Linkspartei ist es am Samstag gelungen, ihre Bewerberliste für die Landtagswahl in überraschender Einigkeit und Ruhe aufzustellen. Nach den Querelen und Grabenkämpfen der zurückliegenden Monate und Jahre ist dies ungewöhnlich. Und wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Messer wieder gewetzt werden. Zudem fehlt der Linkspartei bisher jegliches landespolitische Profil. Mit den „Nebensächlichkeiten“ der Landespolitik hat sich das Personal bisher noch nicht viel auseinandergesetzt. Bis November soll ein Wahlprogramm geschrieben werden. Das wird die Partei liefern müssen. Mit der Ankündigung von Fundamentalopposition werden im eher strukturkonservativen Rheinland-Pfalz nicht viele Stimmen zu holen sei. „Sechs Prozent plus“ hat der Parteichef am Samstag als Ziel ausgegeben. In Umfragen dümpelt die Linkspartei meist bei drei Prozent.

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