Rheinland-Pfalz Kommentar: Die Ermittlungen zu dem Süd-Müll-Unfall laufen zäh – warum?

Anlieferung von Sondermüll bei Süd-Müll in Hessheim. Die Eingangskontrollen wurden nach dem tödlichen Unfall im August 2018 verb
Anlieferung von Sondermüll bei Süd-Müll in Hessheim. Die Eingangskontrollen wurden nach dem tödlichen Unfall im August 2018 verbessert. Foto: dts

Im August 2018 sind zwei Mitarbeiter im größten Sondermüllzwischenlager des Landes bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das ist tragisch für die Familien und hat Konsequenzen für Süd-Müll. Nach wie vor kommen jeden Monat amtliche Kontrolleure in den Betrieb: angekündigt und unangekündigt. Die nötigen Kontrollgänge binden zugleich Kräfte, die anderswo fehlen. Meist wurden die Inspekteure bei Süd-Müll fündig – so massiv, dass es zur Schließung von Anlagenteilen hätte kommen müssen, waren die Mängel laut Behörde nicht. Aber: An etlichen Stellschrauben muss gedreht werden. Dass die staatsanwaltlichen Ermittlungen nach so langer Zeit noch andauern, verwundert. Denn: Die Todesursache steht längst fest, noch aber ist offenbar unklar, woher der Inhalt einer der Unglücks-Container stammte. Warum läuft es so zäh?

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