Rheinland-Pfalz Gen-Raps: Betriebe müssen Saatgut vernichten

«Mainz.» Nachdem in Rheinland-Pfalz verunreinigtes Raps-Saatgut ausgesät worden ist, müssen die betroffenen Betriebe die Pflanzen vernichten. Das teilte das Mainzer Umweltministerium gestern mit. Der Landwirt müsse die Ackerfläche umpflügen und das der Behörde schriftlich bestätigen, so eine Ministeriumssprecherin. Und: „Die Behörde kann auch vor Ort nachschauen.“ Sieben Betriebe hatten in Rheinland-Pfalz Saatgut erhalten, das mit der gentechnisch veränderten Rapslinie GT73 verunreinigt war. Die betroffenen Unternehmen in den Landkreisen Mayen-Koblenz und Neuwied hatten den Großteil des Saatguts bereits ausgesät. Raps der Linie GT73 ist als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Der Anbau ist in der EU jedoch verboten.
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