Kommentar FDP-Parteitag am Wochenende: Es muss sein!

FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt sprach im September vor 200 Delegierten, die mit großem Abstand in der Halle saßen.
FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt sprach im September vor 200 Delegierten, die mit großem Abstand in der Halle saßen.

In Deutschland und in Rheinland-Pfalz laufen demokratische Prozesse trotz der Pandemie geordnet ab. Zum Glück!

Am Ende der ersten Woche des Lockdowns einen Parteitag mit 200 Delegierten zu veranstalten, ist erklärungsbedürftig. FDP-Landeschef Volker Wissing sollte am Samstag die Chance nutzen, und Kritikern in der Gesellschaft den Unterschied erläutern zwischen einer Wahlkampfveranstaltung und einem Parteitag, bei dem das Personal für die nächste Landtagswahl aufgestellt wird. Genau darum geht es – übrigens auch bei der SPD am Monatsende. Die Vorstandswahlen hat die SPD bereits verschoben – ebenso wie die CDU im Bund. Für eine geordnete Landtagswahl am 14. März 2021 sind Fristen einzuhalten. Die Wahlvorschläge müssen bis 29. Dezember eingereicht sein. Wer dieser Tage in die USA blickt, sollte dankbar sein, dass hierzulande demokratische Prozesse auch in schwieriger Zeit nachvollziehbar ablaufen.

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