Rheinland-Pfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Einwurf zur Kommunalen Holzvermarktung Pfalz: Zwischen Baum und Borke

Entastete Kiefernstämme werden für die Kunden am Wegrand abgelegt.
Entastete Kiefernstämme werden für die Kunden am Wegrand abgelegt. Foto: dpa

Es ist keine leichte Aufgabe, die die „Kommunale Holzvermarktung Pfalz GmbH“ übernommen hat. Mit der Gründung dieser GmbH und vier vergleichbarer Unternehmen in Rheinland-Pfalz soll die bisher weitgehende Konzentration auf der Anbieterseite aufgeweicht werden. Lehrbuchmäßig sind als Folge von mehr Wettbewerb sinkende Preise zu erwarten. Dies käme insbesondere den Betreibern von Sägewerken entgegen. Demgegenüber werden die GmbH-Gesellschafter – also die Kommunen – angesichts ihrer defizitären Haushalte auf halbwegs stabile Einnahmen pochen. Mit anderen Worten: Das Holzvermarktungs-Team sitzt gewissermaßen zwischen Baum und Borke. Hinzu kommt, dass die Neuorganisation der Holzvermarktung in Rheinland-Pfalz unter denkbar ungünstigen Bedingungen – nämlich eine ungewöhnliche Trockenheit und als Folge davon eine starke Vermehrung von Schädlingen – an den Start gegangen ist. In 2020 wird sich zeigen, ob die neuen Unternehmen die Erwartungen ihrer Gesellschafter erfüllen können.

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