Rheinland-Pfalz Einwurf: Voreilig

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In zwei von drei Fällen genügt allein die Drohung mit dem Taser, um gewaltbereite Zeitgenossen zur Räson zu bringen. Andernfalls wären womöglich Unbeteiligte oder Polizisten angegriffen und verletzt worden. Das klingt überzeugend – auf den ersten Blick. Denn laut Ministerium standen bei 24 der 38 Taser-Einsätze die Randalierer unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Nicht jeder Störenfried wird deshalb in der Lage sein, den Ernst seiner Situation zu begreifen und deshalb rechtzeitig klein beizugeben. Sollte sich herausstellen, dass die Taser-Verwendung in Pirmasens den Tod eines Menschen verursacht hat, dann müsste der Einsatz dieser Waffe völlig neu bewertet werden. Deshalb ist die positive Bilanz des Ministeriums voreilig.

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