Rheinland-Pfalz einwurf: Nur Minilösung

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Gemessen an mehr als 30.000 Personen, die alleine in Rheinland-Pfalz in stationären Pflegeeinrichtungen leben, sind die neuen, vom Land geförderten Wohn-Pflege-Gemeinschaften allenfalls eine Minilösung als Alternative zum Heim. Nur 32 Personen wohnen dort. Dennoch sind diese Projekte und ihre Nachahmung landesweit wichtig, wenn wir in einer alternden Gesellschaft vor Ort den Zusammenhalt über die Generationen hinweg leben wollen. Dass sich die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen für das Projekt „Wohnpunkt Rlp“ kräftig auf die Schultern klopfen, ist wenig verwunderlich. Dass aber der CDU-Oppositionspolitiker Michael Wäschenbach in der Schlussphase des Wahlkampfs ausdrücklich die Initiative für die Wohn-Pflege-Projekte lobt, darf als ungewöhnlicher Auftritt im Landtag gewertet werden. Aber er zeigt, wie bedeutsam das Thema ist.

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