Rheinland-Pfalz Einwurf: Kritik eindeutig

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Das Land will den Schutz in Spielhallen verbessern. Ein Gesetz soll kommen, das den Hallen-Betreibern auferlegt, ihr Personal schulen zu lassen. Einen Blick sollen die Mitarbeiter dafür bekommen, wer aus den Reihen der Kundschaft von einer Spielsucht gefährdet sein könnte. Und sie sollen dann den Mut aufbringen und die Verantwortung dafür tragen, dass die betreffenden Spieler auf eine landesweite schwarze Liste kommen, die sie zum eigenen Wohl davor bewahrt, fortan irgendeine der 600 Spielhallen in Rheinland-Pfalz zu betreten. Die Spielhallen-Mitarbeiter sollen dabei auch noch ausblenden, dass der Suchtgefährdete wahrscheinlich ein guter Kunde und Umsatzbringer ist. Das ist etwa so, also machte man den Schäferhund zum Hüter der Fleischwurst. Es bedarf nur wenig Fantasie, die Bedenken der Suchtexperten an diesem Teil des Gesetzentwurfs nachzuvollziehen. Die Kritik gestern an der „Fremdsperre“ war eindeutig. Man darf auf die Konsequenzen daraus gespannt sein.

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