Rheinland-Pfalz Einwurf: Das Pferd von hinten aufgezäumt

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Es ist natürlich zu begrüßen, wenn Fahrzeuge des Rettungsdienstes nicht für Taxi-Fahrten zweckentfremdet werden. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn nun genauer hingeschaut wird, ob ein Patient wirklich einen Krankentransport mit einer entsprechenden medizinischen Betreuung benötigt. Es kann aber nicht sein, dass die Patienten nun die landesweit vorgesehene neue Praxis der Krankenbeförderung ausbaden müssen. Denn das Rundschreiben des Innenministeriums gibt ein Verfahren vor, für das die Infrastruktur noch nicht vorhanden ist: Die Privatfirmen müssen die Fahrzeuge für Rollstuhl- oder Liegend-Transporte erst mal in ausreichender Zahl anschaffen, Personal schulen, Genehmigungen einholen und Verträge mit den Krankenkassen abschließen. So lange all dies noch nicht erfolgt ist, sind die Patienten auf den guten Willen der Leitstellen angewiesen, bei Engpässen doch Fahrzeuge aus dem Rettungsdienst zur Verfügung zu stellen.

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