Rheinland-Pfalz Datenschützer lobt Grundschulkinder

Dieter Kugelmann.
Dieter Kugelmann.

«MAINZ.» Der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Dieter Kugelmann, will in sein Bildungsprogramm für Schulen in Zukunft auch Angebote für die Eltern einbauen.

Dies kündigte Kugelmann gestern in Mainz an. Seit 2010 bietet der Landesdatenschützer Workshops für Schulen an, in denen Schüler für den Datenschutz und die informationelle Selbstbestimmung im Umgang mit Computer, Smartphone und Internet sensibilisiert werden sollen. Bisher seien mehr als 100.000 Jungen und Mädchen mit den vierstündigen Unterrichtseinheiten erreicht worden. Kugelmann nannte das Angebot eine Erfolgsgeschichte, die inzwischen auch von anderen Bundesländern übernommen würde. Bis vor wenigen Monaten richtete sich das Programm an Kinder der Klassenstufen vier bis zehn. Seit Schuljahresbeginn können die Schulen auch Workshops für die Klassenstufe drei kostenlos buchen, weil immer häufiger schon Grundschulkinder auf digitale Angebote zugreifen. Gefördert wir das Angebot vom Familienministerium mit rund 100.000 Euro jährlich. Viele Grundschulkinder hätten im Umgang mit Internet und Datenschutz schon ein kritisches Bewusstsein, das er sich auch bei Erwachsenen manchmal wünschen würde, lobte Kugelmann. Vor dem Hintergrund der jüngsten unbefugten Veröffentlichung von Politikerdaten hat der Landesdatenschützer gestern Tipps veröffentlicht, wie man sich vor Hackern schützen kann. Empfohlen wird unter anderem, die Anbieter von Internet-Diensten kritisch unter die Lupe zu nehmen, darauf zu achten, dass Daten nur verschlüsselt übertragen werden und nur sichere Passwörter zu verwenden. Tipps gegen Hacker Im Internet: https://www.datenschutz. rlp.de/de/aktuelles/detail/news/ detail/News/hackern-das- leben-schwer-machen/

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