Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: Radweg für Pendler Suche nach Route

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. Mit einer Machbarkeitsstudie soll eine geeignete Strecke für eine Pendler-Radroute von Schifferstadt nach Wörth gesucht werden. Darauf hätten sich Land und Kommunen verständigt, wie der Mainzer Verkehrsstaatssekretär Andy Becht (FDP) gestern mitteilte. Das Ministerium spricht im Zusammenhang mit dem Projekt nicht von Radschnellweg, sondern von Pendler-Radroute. Das Ziel sei, möglichst störungsarme Verbindungen im Bestand zu finden sowie geeignete Korridore für neu zu bauende Radwege zu identifizieren, sagte Becht. Ebenso soll mit der Studie eine geeignete Stelle für eine Rheinquerung nach Baden-Württemberg gefunden werden. Das Land übernimmt 80 Prozent der Kosten der Studie. Beteiligt sind zudem der Verband Region Rhein-Neckar, der Rhein-Pfalz-Kreis, der Kreis Germersheim und Speyer. Die Pendler-Radroute Schifferstadt-Wörth ist Bestandteil der geplanten großräumigen Radroute „Oberrhein“ und gehört zu den sieben Verbindungen in Rheinland-Pfalz, die der Landesbetrieb Mobilität 2014 in einer Potenzialanalyse als mögliche Radschnellwege in Rheinland-Pfalz identifiziert hatte. Pendler-Radrouten seien die rheinland-pfälzische Variante des Radschnellweges und sollten „hauptsächlich auf bestehenden Wegen mit etwas weniger Aufwand umgesetzt werden“, sagte der Germersheimer Landrat Fritz Brechtel. . Rund 5000 beschlagnahmte Glasaale sind gestern bei Heidesheim nahe Mainz in den Rhein ausgewildert worden. Die durchscheinenden Jungtiere, die einer geschützten Art angehören, sollten ursprünglich über den Flughafen Frankfurt nach Vietnam geschmuggelt werden. Sicherheitsmitarbeiter entdeckten sie aber bei einer Kontrolle im Koffer einer 47-jährigen Malaysierin Ende November. Sie lagerten in mit Wasser gefüllten Plastiktüten, die in Styroporboxen eingebettet waren. Woher die Glasaale ursprünglich stammen, ist unklar. Vermutlich seien sie in Südwesteuropa in Flussmündungen gefangen worden, erklärte ein Sprecher des Zollfahndungsamts in Frankfurt. Die Tiere könnten in Asien mit viel Gewinn verkauft werden, weil sie dort als Delikatesse gelten und ihnen eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt werde. In Deutschland koste ein Kilogramm der Tiere etwa 400 Euro, bei einer Fischbörse in Asien zwischen 3000 und 5000 Euro.

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