Rheinland-Pfalz an Rhein und Saar: Kinderporno-Verdacht: Mitarbeiter beurlaubt

. Das Bistum Trier hat einen Diakon beurlaubt, gegen den wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften ermittelt wird. Ein kirchenrechtliches Verfahren sei eingeleitet worden, teilte die bischöfliche Pressestelle gestern mit. Der Mann ist ein sogenannter Diakon mit Zivilberuf: Er war bis vor kurzem im Trierer Klinikum Mutterhaus tätig. Gestern gab das Klinikum bekannt, sich aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen von dem Mitarbeiter getrennt zu haben. Er habe das Mutterhaus selbst über die Ermittlungen informiert. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Mann bei der Ausübung seines Berufes strafbar gemacht habe. Der Vorwurf beziehe sich auch nicht auf die Tätigkeit des Mannes als Diakon, teilte das Bistum Trier mit. Dennoch sieht sich das Bistum nach seinen Leitlinien „aus präventiven Gründen“ zu der Beurlaubung verpflichtet. Ein Diakon im Zivilberuf bringt seinen Glauben in den Berufsalltag ein. Zugleich wirkt er als Diakon in der Seelsorge einer Kirchengemeinde mit. «Germersheim/Lingenfeld.» Obwohl rein rechtlich wohl nichts mehr gegen den Bau des geplanten Lagers für gefährliche Abfälle wie Frostschutzmittel und Bremsflüssigkeiten im Germersheimer US-Depot ausgerichtet werden kann (wir berichteten am Dienstag), hat sich der Gemeinderat Lingenfeld in seiner Sitzung am Dienstagabend gegen das Vorhaben ausgesprochen. Es wird eine Gefahr für die Bevölkerung befürchtet. Laut Amerikanern sollen die ausschließlich im Germersheimer US-Depot anfallenden Abfälle, weniger als 30 Tonnen, nur zwischengelagert und von einem Fachbetrieb entsorgt werden. Zudem informierte Ortsbürgermeister Erwin Leuthner (CDU) den Rat darüber, dass die Gemeinde bereits Anfang Februar beim Verwaltungsgericht Neustadt Klage gegen die geplante Erweiterung des Gefahrstofflagers im US-Depot von 70 auf 1900 Tonnen eingereicht habe. Um sich alle Möglichkeiten offenzuhalten und keine Fristen zu versäumen, so Leuthner. Beklagte sei die Bundesrepublik Deutschland.