Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: Fliegerbombe auf BASF-Gelände entdeckt

(mix). Auf dem Gelände der BASF in Ludwigshafen ist eine amerikanische Fliegerbombe gefunden worden. Arbeiter hatten den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bei Sondierungsarbeiten für eine Baustelle im Werksteil Süd Anfang August entdeckt. Eine Gefährdung für Mitarbeiter oder Anwohner hat nach Angaben der BASF zu keiner Zeit bestanden. Der Kampfmittelräumdienst nahm den Sprengkörper in Augenschein und entschied diese Woche, dass die 500-Kilo-Bombe am 26. September entschärft werden soll. Bis Ende September wird eine Sandpyramide über dem Fundort gebaut, in deren Innern dann die Entschärfung stattfinden soll. Die BASF hat für derartige Entschärfungen eine eigene Methode entwickelt. Dabei wird aus großen Sandsäcken eine 1200 Tonnen schwere und 6,50 hohe Sicherheitspyramide gebaut. Die Konstruktion dämmt für den Fall einer Detonation der Bombe die Druckwelle. Bis zur Entschärfung bleibe der Fundort im Werksteil Süd weiträumig abgesperrt und werde vom Werksschutz bewacht, teilte der Konzern weiter mit. Die Bombe liege in einer Grube und sei gesichert. (swz). In Devon bei Philadelphia ist am 11. August – wie erst dieser Tage bekannt wurde – der Historiker und Volkskundler Professor Don Yoder im Alter von fast 94 Jahren verstorben. Er galt als der beste Kenner der Geschichte der Deutschen in Pennsylvanien, der „Pfalz Amerikas“. Von 1951 an hat er sich bis vor wenigen Jahren fast jährlich zu Forschungsaufenthalten in der Pfalz aufgehalten, in pfälzischen Archive gearbeitet und Vorträge gehalten. Darüber hinaus organisierte er zahlreiche Pfalzbesuche für amerikanische Reisegruppen, die die Heimat ihrer Vorfahren kennenlernen wollten. Vor allem mit dem Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern und mit dem Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreis, deren Ehrenmitglied Yoder war, stand er in engem Kontakt.