Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: Babymord-Prozess: Urteil wohl im Mai

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Der Frankenthaler Babymord-Prozess wird wahrscheinlich im Mai zu Ende gehen. Das zeichnet sich ab, nachdem am Donnerstag ein Befangenheitsantrag des Verteidigers abgelehnt worden ist. Er hatte sich gegen den Psychiater gerichtet, der den Angeklagten begutachtet hat. Nun ist davon auszugehen, dass am 8. und 10. Mai die Schlussplädoyers gehalten werden – vermutlich nicht-öffentlich, weil Zuschauer von Teilen der Verhandlung ausgeschlossen worden waren und auch diese Passagen nun wieder aufgegriffen werden dürften. Anschließend können die Richter ihr Urteil fällen. Angeklagt ist ein Frankenthaler, der im Mai 2016 seine wenige Wochen alte Tochter Senna vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Er selbst behauptet: Das war ein tragisches Versehen im Drogenrausch. Die Staatsanwaltschaft hingegen unterstellt, dass er sein Baby mit voller Absicht in die Tiefe schleuderte und somit einen Mord begangen hat. Rund 20.000 Autofans haben sich nach einer Polizeischätzung an Karfreitag am Nürburgring getroffen. Es seien vermutlich etwas mehr als im Jahr zuvor, weil ähnliche Treffen im hessischen Limburg und im südlichen Nordrhein-Westfalen abgesagt worden seien, so ein Polizeisprecher. Acht Unfälle zählte die Polizei bis zum Nachmittag rund um das in der Autoszene „Carfriday“ genannte Event. Bei drei Unfällen davon – allesamt auf der Nordschleife – erlitten zwei Personen schwere Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Bei Geschwindigkeitsmessungen auf den Zufahrtsstraßen zum Nürburgring stellte die Polizei an Karfreitag zudem 225 Verstöße fest.

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