Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: 22-Jähriger nach Tod der Freundin in Haft

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Der 22-jährige Mann, der in der Nacht zu Mittwoch seine 21 Jahre alte Freundin im Wormser Nordend getötet haben soll, ist seit gestern in Untersuchungshaft. Das Gericht begründete den Haftbefehl mit der Schwere der Tat sowie damit, dass Fluchtgefahr bestehe. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen Tunesier, der in Deutschland keine Aufenthaltsberechtigung mehr hatte – er war lediglich geduldet. Seit vergangenem Montag sei er zur Fahndung ausgeschrieben gewesen, weil er ausreisepflichtig war und abgeschoben werden sollte. Nach Angaben der Polizei war der Mann im Oktober 2017 nach Deutschland eingereist und hatte einen Asylantrag gestellt. Der 22-Jährige ist den Beamten schon länger bekannt. Im vergangenen Oktober hatte er eine Haftstrafe wegen Diebstahls verbüßt. Er sei zudem wegen zwei Körperverletzungsdelikten, Bedrohung und Nötigung aufgefallen. Straftaten gegenüber seiner Freundin sind nach Angaben der Polizei jedoch nicht bekannt. Die junge Frau lebte in ihrem Elternhaus im Wormser Nordend, wo sie in der Nacht zu Mittwoch getötet wurde. Am Tatort wurde die vermeintliche Tatwaffe, ein langes Küchenmesser, sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Das Ergebnis steht noch aus. Der mutmaßliche Täter wurde in eine rheinland-pfälzische Justizvollzugsanstalt gebracht.

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