Pfalz Bessere Anbindung für BASF-Kombiterminal rückt näher
Das Projekt „Studernheimer Kurve“, das die Anbindung des Kombiterminals auf dem Ludwigshafener BASF-Gelände ans deutsche Schienennetz deutlich verbessern würde, hat eine wichtige Hürde genommen. Am Dienstag gab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bekannt, dass die Studernheimer Kurve unter den Projekten ist, die in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft werden. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass in absehbarer die nötigen Mittel für das Projekt im Bundeshaushalt zur Verfügung stehen. Die Studernheimer Kurve würde es Zügen vom BASF-Kombiterminal erlauben, ohne den heute nötigen Fahrtrichtungswechsel in Ludwigshafen-Oggersheim auf die Strecke in Richtung Worms zu fahren. Damit würde die Zufahrt zu dem Kombiterminal deutlich erleichtert und die nicht zuletzt von S-Bahn-Zügen stark befahrene Strecke zwischen Ludwigshafen und Heidelberg entlastet. Das Projekt gehört zu einem Paket für den Ausbau des Bahnknotens Mannheim, das auf rund 1,039 Milliarden Euro veranschlagt ist. Minister Scheuer stellte allerdings klar, dass bei den Projekten auf der am Dienstag präsentierten Liste nicht „morgen“ mit einem Spatenstich und „übermorgen“ mit einer Inbetriebnahme zu rechnen sei.