Panorama Mordfall Peggy: 41-Jähriger gesteht Transport der Leiche

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«Bayreuth.»Nach 17 Jahren steht die Polizei im Mordfall Peggy offenbar vor einem Durchbruch. Ein 41-Jähriger gestand, die Leiche des neunjährigen Mädchens aus dem bayerischen Lichtenberg in ein Waldstück in Thüringen gebracht zu haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gestern in Bayreuth mitteilten, nannte er auch den Namen des mutmaßlichen Mörders. Der Mann war bereits nach dem Verschwinden Peggys 2001 ins Visier der Ermittler geraten, in der vergangenen Woche kam es zu einer erneuten Vernehmung und Sicherung von Beweismitteln gegen ihn. Die neuen Erkenntnisse hatten sich aus wissenschaftlichen Untersuchungen von Spuren vom Fundort der sterblichen Überreste Peggys ergeben. Diese waren 2016 zufällig von einem Pilzsammler gefunden worden. Der Verdächtige, der sich auf freiem Fuß befindet, habe angegeben, die Leiche von einem ihm namentlich bekannten Mann übernommen zu haben. Das Mädchen habe leblos in einem Bushäuschen gelegen. Der Mann habe nach eigenen Angaben noch versucht, das Kind wiederzubeleben. Ihre Leiche habe er dann in eine rote Decke gewickelt, in den Kofferraum seines Autos gelegt und in das Waldstück gebracht. Zum Namen des mutmaßlichen Täters will die Polizei noch keine Angaben machen.

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