Handball
Zweibrücker SV-Herren nehmen Revanche bei TuS-Zweiter für Punktverlust im Hinspiel
„Wir hatten das Spiel vom Anfang an im Griff. Von der ersten Minute weg, dachte man: Wenn wir mal zehn Minuten richtig Gas geben, setzen wir uns entscheidend ab“, skizzierte SV-Trainer Stefan Bullacher die Partie. Die so Ähnlichkeiten zum Hinspiel aufwies, das allerdings noch unentschieden geendet hatte, weil Zweibrücken damals nicht den Turbo gezündet hatte. Diesmal gelang das, nach 18 Minuten war es soweit.
Da bat Bullacher sein Team zur Auszeit, weil es bis dahin schon viele der insgesamt 16 vergebenen Chancen ausgelassen hatte. Die fruchtete: Benny Zellmer traf per Strafwurf zum 10:9. Zuvor waren Adam Soos und Lasse Finck vom Siebenmeterpunkt gescheitert. Fabian Naumann erhöhte auf 11:9, der junge Samuel Winter, der einzig verbliebene gesunde SV-Linkshänder von rechts und der überragende Kockler trafen zum 13:9.
Trotz Personalnot zum Auswärtssieg
Diesen Rückstand konnten die Dansenberger nie mehr egalisieren. Auch, weil Torwart Patryk Foluzsny, der den glücklosen Damian Zayac nach 19 Minuten ablöste, mit den Würfen von Dansenbergs Steffen Kiefer besser zurechtkam. Dabei hatten die Gäste da schon personell mit großen Handicaps zu kämpfen. Zum verletzt zuschauenden Kapitän Philipp Hammann setzte sich nach gut einer Viertelstunde Abwehrchef Tom Grieser auf die Bank. Mit Brummschädel. Ein Knie hatte seinen Kopf getroffen. Sebastian Meister übernahm mit Benny Zellmer die Abwehrorganisation. Nichts ging am Sonntag auch bei Max Kroner, der auf der linken Außenbahn zuletzt kontinuierlich Tore beigesteuert hatte. Er musste mit Schulterproblemen passen. Dafür kam mit Tim Eisel ein weiterer A-Junior zu Spielzeit im Oberliga-Team.
Es war erwartungsgemäß kein schönes, „aber erfolgreiches Spiel“, resümierte Bullacher. Mit dem Erfolg leistete sein Team zudem Stadtrivale VTZ Saarpfalz psychologische Schützenhilfe: Nach der Niederlage übernahm Dansenbergs Zweite die Rote Laterne in der Oberliga. Von der VTZ, die ein Spiel weniger ausgetragen hat.
So spielten sie
SV 64 Zweibrücken: Zayac, Foluszny (ab 19.) - Grieser, Soos (4), Kockler (10) - Winter (4), Zellmer (6/2) - Meister (2) – Naumann (2), Finck, Eberhard, Eisel
Spielfilm: 3:6 (11.), 6:6 (14.), 9:9 (19.), 9:13 (25.), 12:14 (Halbzeit), 17:22 (45.), 20:27 (58.), 22:28 (Ende) - Zeitstrafen: 1:4 - Siebenmeter: 5:3 - 4/2- Zuschauer: 90 - Schiedsrichter: Hoffmann/Kull (HV Rheinhessen).