Kommentar
Zweibrücker Ruf als Sportstadt in Gefahr
Viele Hippodrome in Deutschland werden ausschließlich von den Galoppern genutzt. Die Rennbahn in Zweibrücken hingegen ist ein Multifunktionsareal. Neben den Galoppern haben hier auch andere Pferdesportler wie Kutschenfahrer oder Vielseitigkeitsreiter eine Heimat gefunden. Das gleiche gilt seit vielen vielen Jahren für die Motorradfahrer.
Offensichtlich ist aber: Die verschiedenen Sportarten sind nicht in einem engen Zeitfenster unter einen Hut zu bringen, zumindest nicht bei einer seriösen Planung. Das gibt das Geläuf einfach nicht her. So etwas ist Chefsache, es geht um den Ruf der Sportstadt Zweibrücken. Oberbürgermeister Marold Wosnitza sollte schnellstmöglich alle Parteien an einen Tisch holen, Kompromisse finden, Alternativen ausloten. Fans und Ehrenamtler haben ein Recht auf Einhaltung der kommunizierten Termine eines Sportjahrs.
Zudem ist Wosnitza auch Präsident des Rennvereins. Er sollte daher den Hörer in die Hand nehmen, bei den Verantwortlichen von Deutscher Galopp die Interessen seiner Mitglieder vertreten und für die spezielle Situation seiner Stadt um Verständnis werben.
