Zweibrücken Zweibrücker Maschinenbauer Pallmann macht wieder Gewinn
Die Pallmann-Maschinenfabrik wird das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn abschließen. Dem ersten seit zehn Jahren. Die Geschäfte laufen gut, die Produktion sei schon das ganze Jahr gleichmäßig gut ausgelastet und werde dies auch weit ins nächste Jahr hinein sein, sagt Stefan Wissing. Nach dem Ausscheiden von Hartmut Pallmann Ende Mai ist der 53 Jahre alte gebürtige Münsterländer der alleinige Geschäftsführer des 115 Jahre alten Industriemühlenbauers von der Zweibrücker Wolfslochstraße. Seine wichtigste Botschaft: „Einen weiteren Personalabbau wird es nicht gehen.“ Nach dem Abbau von 30 Verwaltungsstellen im vergangenen Jahr sind 300 Arbeitsplätze geblieben. In diesem Jahr werde man den Umsatz auf 52 Millionen Euro steigern können und visiere mittelfristig die Größenordnung 70 Millionen Euro an. Mit dem Anstieg können es auch wieder einen Personalaufbau geben, sagt der Pallmann-Geschäftsführer. Insbesondere in der Modernisierung älterer Pallmann-Zerkleinerungsmaschinen sieht Wissing Potenzial auch für Neugeschäft. Letzteres läuft ohnedies gut. Über die Siempelkamp-Gruppe (Krefeld), die nach ihrem Einstieg 2012 im vergangenen Jahr die Pallmann-Maschinenfabrik ganz übernahm, sind die Zweibrücker unter anderem an einem Millionen-Auftrag zur Lieferung von zwei Refinern an einen Kunden in Kalifornien beteiligt. Die Maschinen machen aus Reisstroh den Grundstoff für Faserplatten, die dann in der Möbelindustrie eingesetzt werden.