Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Zweibrücker Frauen zeigen die mit Abstand bisher schlechteste Saisonleistung

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Zuletzt hatten die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken Punkte verpasst, weil im Wechsel die ein oder andere Leistungsträgerin in einem Spiel nicht ihre Form fand. Am Samstag kassierten die Zweibrückerinnen eine deutliche Niederlage bei den Sportfreundinnen Budenheim, weil das ganze Team nicht ins Spiel fand.

Budenheim siegte mit 33:19 (17:9). „Ich kann es kurz machen, das war unsere bisher mit Abstand schlechteste Saisonleistung“, resümierte SV-Trainer Rüdiger Lydorf nach der deutlichen Abfuhr. Wer gehofft hatte, dass die Budenheimerinnen am Freitag feucht-fröhlich in die Karnevalssaison gestartet waren und etwas unkonzentriert ins Spiel gehen, sah sich getäuscht: Vom Anpfiff weg waren die Mainzerinnen im Spiel. Allen voran Kreisläuferin Ariane Hilbig, die vergangene Saison noch Dritte Liga spielte. Die ersten beiden Tore gingen auf ihr Konto und offenbarten, dass die SV-Abwehr noch nicht richtig sortiert war. Das sollte sich über die gesamte Spielzeit nicht ändern. „Wir haben 60 Minuten lang keinen Zugriff aufs Spiel gefunden“, bilanzierte Lydorf. Allein Hilbig traf 13-mal, davon sechsmal per Siebenmeter.

Schwache Siebenmeter-Quote der SV 64-Damen

Dass es nicht nur in der Abwehr haperte, sondern auch im Angriff, zeigt der Blick auf die Siebenmeter-Statistik. Achtmal durften die Zweibrückerinnen an die Linie treten. Die ersten beiden Strafwürfe versenkte Rebecca Knoll im Tor, aber die folgenden sechs Versuche blieben erfolglos. Egal, wer sich den Ball nahm. „Diese Quote spiegelt gut unsere gesamte Angriffsleistung wider“, meinte der SV-Trainer. Zu den verworfenen Bällen gesellten sich noch mindestens 15 technische Fehler. Bei den Zweibrückerinnen machte sich bemerkbar, dass einige Spielerinnen in der vergangenen Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnten, „aber das nehmen wir sicher nicht als Ausrede. Es war einfach im Kollektiv keine gute Leistung“, sagte Lydorf.

Die Zweibrückerinnen gerieten, wie schon mehrfach in dieser Runde, schnell deutlich in Rückstand. 8:2 führte Budenheim nach zwölf Minuten. Und die Zweibrückerinnen konnten diesmal keine Aufholjagd starten. Budenheim hatte die Partie klar im Griff und machte mit einem 4:0-Lauf direkt nach der Pause jede weitere Zweibrücker Hoffnung zunichte.

So spielten sie

SV 64 Zweibrücken: Zahm, Wagner (20. - 50.) - Baus (5), Hoffmann (1), Hilz (4) – Schlicker (2), Luga - Bullacher (2) – Knoll (2/2), Jänicke, Müller (3), Hartfelder

Spielfilm: 9:2 (13.), 15:7 (23.), 17:9 (Halbzeit), 25:11 (44.), 30:16 (56.), 33:19 (Ende) - Zeitstrafen: 1:5 - Siebenmeter: 6/6 - 8/2 - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Oetjen/Schlager (Mainz/Mainz).

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