Nachruf Zweibrücken: Erwin Peifer vom Pfälzischen Rennverein ist gestorben

Erwin Peifer
Erwin Peifer

Der südwestdeutsche Galopprennsport hat eine seiner bekanntesten Persönlichkeiten verloren: Erwin Peifer ist am Mittwoch im Alter von 77 Jahren gestorben. Peifer wurde in Knopp geboren. Als Kind erlebte er die Pferderennen im Maibächeltal bei Herschberg mit, sah Rennen in Zweibrücken. Er schloss sich dem Pfälzischen Rennverein Zweibrücken an, wo man rasch erkannte, dass Peifer einer ist, der anpackt, der sieht, wo es fehlt. „Ich bin da so reingewachsen, aus Kleinigkeiten ist immer mehr geworden“, sagte er einmal. Seit 1990 führte er die Kasse des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine, der ihn 2022 zum Ehrenmitglied ernannte. Jahrzehntelang gehörte Peifer in verschiedenen Funktionen dem Vorstand des Pfälzischen Rennvereins an. Was ihn bekannt machte, war seine Tätigkeit in der Rennleitung. Als Richter hatte er den besten Platz auf allen Bahnen, insbesondere aber auf der Rennwiese. Seine Heimatbahn schätzte er besonders, als „wunderbare Rennbahn im Herzen der Stadt“.

Peifer kannte sich im Sport seiner Heimatstadt aus. Sein Herz schlug für die Handballer der VTZ Saarpfalz. Und kaum ein Gespräch mit ihm endete, ohne einen Schlenker zum FCK zu machen. Am kommenden Donnerstag, 14 Uhr, findet in der Heilig-Kreuz-Kirche in Zweibrücken ein Trauergottesdienst für Erwin Peifer statt.

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