Zweibrücken Wo die Zweibrücker Kinder zur Welt kommen
Lena, Paul Pascal, Ragnar Björn, Islam und Artjom. Auch im vergangenen Jahr gab es sie: Babys, die von ihren Müttern in Zweibrücken geboren wurden, Hausgeburten mit dem Geburtsort Zweibrücken nun im Stammbuch. Mit fünf waren es nach Angaben der Stadtverwaltung zwei mehr als im Jahr davor, 2021. Insgesamt 282 Neu-Zweibrücker wurden gemeldet, in Ermangelung einer Geburtsstation am Sankt Elisabeth-Krankenhaus des Nardini-Klinikums blickten bis auf die Fünf alle in umliegenden Krankenhäusern zum ersten Mal in die Welt. 2021 waren es 291 Neugeborene, nur wenig mehr. Unter den 282 gemeldeten Babys waren laut Stadtverwaltung auch elf mit wegen des russischen Angriffskriegs aus der Ukraine geflüchteten Müttern. Sechs Mädchen und fünf Jungen.
Die meisten Kinder von Zweibrücker Eltern kommen aber mittlerweile in Homburg zur Welt: 151 waren es 2022. 66 kamen in Pirmasens zur Welt, zehn in Saarbrücken und eins in Neunkirchen. In Landstuhl und Kaiserslautern kam 2022 kein Neu-Zweibrücker zur Welt. Die übrigen 49 wurden entweder noch weiter entfernt geboren, oder ihre Eltern zogen erst nach der Geburt nach Zweibrücken – wie die elf Mütter aus der Ukraine. Schon 2021 lag Homburg an der Spitze: mit 189 Zweibrücker Babys, vor Pirmasens (61), Saarbrücken (4), Landstuhl (3) und Neunkirchen (1).
Die beliebtesten Vornamen
Auch wenn die Eltern in Zweibrücken wohnen, müssen sie ihr Kind zunächst dort melden, wo es geboren wurde. Deshalb ist die Vornamenshitparade des Standesamts Homburg für 2022 auch in Teilen die für Zweibrücken. Laut der Pressestelle der Homburger Stadtverwaltung waren Emilia und Paul die beliebtesten Vornamen. Insgesamt wurden 1528 Kinder berücksichtigt. Das heißt: Knapp jedes fünfte Homburger Baby hat Zweibrücker Eltern.
Bei den gefragtesten männlichen Vornamen für die in Homburg geborenen Kinder war Paul 15 Mal gewählt worden, gefolgt von Felix und Noah (je 12). Auf den weiteren Plätzen rangieren Max (11) und Liam (10) sowie gleichauf die Vornamen Ben, Finn, Leo, Matteo und Maxim (je 9). Im Jahr 2021 war Leon noch der am häufigsten vergebene Jungenname, gefolgt von Noah und Ben.
Bei den Mädchen waren die beliebtesten Vornamen im Jahr 2022 Emilia (19) und Sophia (13). Auf den weiteren Rängen folgen Mila (12 ) sowie Clara, Lina und Malia (je 11) und Ella (10). Für Emma sowie Charlotte haben sich Eltern bei den neugeborenen Mädchen im vergangenen Jahr neun und acht Mal entschieden. Im Jahr 2021 war Mila der am häufigsten gewählte Name bei den Mädchen, gefolgt von Mia und Emma.
Davon genügte den Eltern in 964 Fällen ein Vorname für ihr Kind, 522 hielten zwei Vornamen für angebracht. Drei Vornamen erhielten 38 Kinder und vier Elternpaare gaben ihrem Sprössling vier oder sogar mehr Vornamen.
Fast 900 verschiedene Vornamen
Für die Jungen gab es 439 verschiedene erste Vornamen, für die Mädchen 430, darunter viele, die nur ein einziges Mal gewählt wurden. 314 neugeborene Jungen und 320 Mädchen haben ihren Namen für sich allein.