Angebotswoche RHEINPFALZ Plus Artikel Wie die Pfälzer auf den Black Friday anspringen – oder nicht

Jetzt wird wieder viel für den Black Friday geworben.
Jetzt wird wieder viel für den Black Friday geworben.

Am Freitag ist der sogenannte Black Friday, der erste Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving. Er steht für Rabatte und Sonderangebote. Wird er genutzt?

Welche Bedeutung hat der Black Friday für die Pfälzer? Nutzen sie den Black Friday oder auch die Black Week? Wenn ja, wie und welche Produkte kaufen sie? Welche Bedeutung hat der Black Friday? Ein Stimmungsbild bei den Menschen in der Zweibrücker Innenstadt.

Sharon Schöb
Sharon Schöb
Sharon Schöb

nutzt den Black Friday nicht nur online, sondern auch in Ladengeschäften. „Da gibt es etliche Läden, die mitmachen. Zum Beispiel in Saarbrücken gibt es viele Geschäfte, die Black Friday haben, oder in Homburg im Mediamarkt“, sagt die Zweibrückerin. Sie nutzt aber nicht nur den Black Friday gerne, sondern alle Arten von Rabattaktionen. „Ich bin ein echter Rabattjäger. Aus finanziellen Gründen macht das Sinn“, erklärt sie. Zwar spare man dabei nicht immer, aber sehr oft. Dabei interessiert sie sich hauptsächlich für Kleidung und Unterhaltungselektronik.

Johanna Immig
Johanna Immig
Johanna Immig

aus Zweibrücken steckt gerade in der Examensvorbereitung und ist aktuell nicht in Shopping-Laune. Weihnachtsgeschenke kauft sie gerne auf den letzten Drücker, wenige Tage vor dem Fest. Daher spielt der Black Friday für sie keine so große Rolle. Von billigen Preisen will sie sich nicht blenden lassen. „Ich kaufe dann nur, wenn ich eh einkaufen bin. Und dann lieber im Geschäft als online“, meint sie. „Wenn ich etwas kaufe, und das gefällt mir, freue ich mich über eine Rabattaktion. Aber wenn es keinen Rabatt gibt, und ich möchte es unbedingt haben, dann kaufe ich es auch so.“

Ali Carki
Ali Carki

Für Ali Carki haben der Angebotstag oder die Angebotswoche keine große Bedeutung. „Ich nutze das nicht stark. Ich gehe lieber in Geschäfte, als im Internet zu kaufen.“ Er kaufe nur, was er wirklich braucht. Von billigen Preisen lasse er sich nicht zum Geldausgeben verleiten, versichert der Zweibrücker. Sein Einkauf beschränkt sich meist auf Kleider und ab und zu Elektronik. An dem Verdacht, dass manche Händler vor der Rabattschlacht Preise erst erhöhen, um sie dann senken zu können, sei manchmal etwas Wahres dran, glaubt er.

Adrian Gabel
Adrian Gabel
Adrian Gabel

nutzt den Black Friday gerne. „Meistens online, das ist ein bisschen bequemer. Wenn ich mir beispielsweise neue Kopfhörer kaufen möchte, dann gerne, wenn sie im Angebot sind. Ansonsten zu 80 Prozent Klamotten, weil man da sehr gute Schnäppchen machen kann“, weiß der Sparfuchs. Sieht er ein richtig gutes Angebot, lässt er sich auch gerne mal dazu verleiten, etwas zu kaufen, was er nicht unbedingt braucht.

Adriana Storero
Adriana Storero
Adriana Storero nutzt den aus Amerika stammenden Rabatttag so gut wie gar nicht. Allerdings schaut sie schon auf den Preis. „Jetzt, wo die Lebensmittelpreise so angezogen haben, habe ich schon angefangen, mal die Preise von Schokolade zu vergleichen. Bei einem Anbieter gibt es derzeit Kinder-Country im Angebot. Und weil ich gerne Ritter-Sport-Schokolade esse, schaue ich da auch nach Angeboten“, erzählt sie. Mit dem Black Friday habe das aber nichts zu tun. Denn generell mag sie den Konsumwahn nicht. „Ich muss Jeff Bezos nicht noch reicher machen“, mag sie auch das Online-Einkaufen nicht besonders. „Zurzeit brauche ich auch nichts. Ich versuche eh, möglichst Kunststoff zu vermeiden“, sagt sie.
Elija Bechtoldt
Elija Bechtoldt
Elija Bechtoldt
aus Zweibrücken geht kaum auf die Angebote am Black Friday ein. „Ich denke, dass die Händler vorher oft die Preise hochsetzen, um sie am Black Friday wieder zu senken. Deshalb lohnt es sich für mich nicht. Auch wenn ich die Angebote in der Vergangenheit schon genutzt habe. Hauptsächlich für Technik“, sagt der junge Mann. Wenn er einkauft, dann eher online. „Da gibt es mehr Auswahl“, stellt er fest. Die Angebotsware hält er nicht für schlechter als die Ware, die sonst so im Handel ist.

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