Zweibrücken Werbeverbot kippen

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Die Junge Union Zweibrücken stellt sich gegen das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche. Das teilte der Kreisvorsitzende Tim Sprengart mit. Die jungen Christdemokraten sprechen sich für die Aufhebung des Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches aus, der die Werbung als Straftatbestand deklariert.

„Frauen und Ärzte, die über einen derartigen medizinischen Eingriff informieren, werden nur unnötig kriminalisiert“, so Sprengart. Mit dieser Haltung stelle sich die Junge Union Zweibrücken auch gegen die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, die das Werbeverbot aufrecht erhalten will. Die Junge Union bezweifelt laut Sprengart, dass es sinnvoll ist, das Anbieten von Informationen für Schwangere unter Strafe zu stellen. Der Gesetzesparagraf müsse angepasst werden. Grob anstößige Werbung solle weiterhin unter Strafe stehen, so die Ansicht der Jungen Union. Der Schutz ungeborenen Lebens müsse weiterhin Priorität genießen. Schwangere Frauen sollten die Möglichkeit haben, sich von einem vertrauten Arzt beraten zu lassen.

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