Zweibrücken Wer geht ruhiger in die Restsaison?

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Die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg hat in der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West zuletzt knappe Ergebnisse eingefahren. Bei der Durchsicht der vergangenen drei Begegnungen sind ein 1:2 gegen den FC Knopp, ein 4:3 gegen den FK Clausen und am vergangenen Wochenende ein 2:3 gegen die Contwiger Palatia zu entdecken. Die Niederlage bei der Palatia führt Trainer Jürgen Bachert in erster Linie auf Verletzungspech zurück. „Ich musste drei angeschlagene Abwehrspieler rausnehmen, da wird’s gegen eine starke Mannschaft wie Contwig natürlich schwer.“ Der Coach ärgert sich dennoch über die Pleite, einen Punkt hätte seine Truppe verdient gehabt. „So haben wir in der 90. Minute den entscheidenden Gegentreffer kassiert.“ Die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg brauche aus den letzten fünf Spielen noch sechs Punkte, um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen. Jürgen Bachert ist zuversichtlich, dass das gelingt. „Diese Punkte müssen wir gegen Mannschaften holen, die hinten stehen“, fordert er und strebt deshalb gegen den SV Martinshöhe einen Heimdreier an. „Damit wollen wir den Grundstein zu mehr Ruhe für den Rest der Saison legen.“ Im Hinspiel im Oktober sei man schlecht gewesen, habe deshalb verdient mit 1:2 verloren. In der Anfangsphase der laufenden Saison lag der SV Martinshöhe zeitweilig auf dem zehnten Tabellenplatz, von solch sicheren Gefilden kann Spielertrainer Kevin Leiner zusammen mit seiner Mannschaft mittlerweile nur träumen. Lediglich sechs Siege aus 25 Partien haben die Martinshöher Kicker zum Abstiegskandidaten gemacht. Der Abstand zu einem klassenerhaltenden Tabellenplatz in der A-Klasse ist freilich nicht so groß, dass Leiner und seine Jungs schon alle Hoffnung fahren lassen müssten. Der Martinshöher Truppe fehlt es nach Auskunft Leiners an Kondition, zuletzt habe man das im Spiel gegen Hermersberg II gesehen. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, sagt Leiner. Nach gut einer Stunde habe sich dann der mangelnde Trainingsfleiß bemerkbar gemacht, zudem habe die Zuteilung bei Standardsituationen nicht gestimmt. Nach dem Hermersberger Ausgleichstreffer sei die Psyche mit ins Spiel gekommen, die Heimpartie ging verloren. „Also muss verstärkt an der Kondition gearbeitet werden“, fordert Leiner vor der Partie gegen Battweiler/Reifenberg (Sonntag, 15 Uhr) auch individuelle Maßnahmen von seinen Leuten. Die Reaktivierung der alten Kämpen Jan Brödel und Florian Stauch sieht er als Vorteil, hebt deren Qualität und Erfahrung hervor. (bun)

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