Pferdesport RHEINPFALZ Plus Artikel Turnier der Interessen-Gemeinschaft Vielseitigkeit auf Zweibrücker Rennwiese

Unter anderem durch den Wassergraben geht es am Wochenende für Rosse und Buschreiter auf der Zweibrücker Rennwiese.
Unter anderem durch den Wassergraben geht es am Wochenende für Rosse und Buschreiter auf der Zweibrücker Rennwiese.

17 Jahre war Pause, jetzt starten die Buschreiter wieder bei einem Turnier auf der Rennwiese. Da war vorher viel Arbeit bei der IGV angesagt ...

Zum ersten Mal wieder seit 2006 lädt die Interessen-Gemeinschaft Vielseitigkeit (IGV) Rheinland-Pfalz/Saar in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein Zweibrücken zu einem Turnier nach Zweibrücken ein. Auf der Rennwiese messen sich die Teilnehmer am Samstag und Sonntag im Dressurviereck, beim Springreiten und im Gelände.

Angeboten werden am Samstag von 8.30 bis 16 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse L und der Klasse A*. „Die Zeit danach brauchen wir sonntags zum Aufräumen“, sagt die IGV-Vorsitzende Birgit Hohlweg zum frühen Ende der Veranstaltung. Die spektakulären Geländeritte gehen jeweils nachmittags über die Bühne. Laut Hohlweg starten 16, 17 Reiter-Pferd-Paare in der Klasse L, 23 in der Klasse A*. „Ich hatte mir schon ein bisschen mehr erhofft“, sagt die Lehrerin für Biologie und Sport am Pirmasenser Hugo-Ball-Gymansium, wo sie seit sechs Jahren in Winzeln auch eine Reit-AG anbietet, nach dem Nennungsschluss zur Teilnehmerzahl. Aber fälschlicherweise habe zunächst auf der Homepage kurzzeitig gestanden, dass das Turnier ausfällt, zudem gebe es im hessischen Liederbach noch eine weitere Vielseitigkeitsveranstaltung. Auch wenn die Interessen-Gemeinschaft Vielseitigkeit (IGV) inzwischen eher ein bisschen mehr auf das Saarland konzentriert ist, findet Hohlweg es schade, dass sich wegen des Parallel-Turniers weniger Hessen auf den Weg in die Pfalz machen werden.

Dressur und Springen vor der Tribüne

Die Interessen-Gemeinschaft Vielseitigkeit ist aber bestens vorbereitet. Parcourschef Stefan Odenbreit aus Schwalbach, zugleich stellvertretender IGV-Vorsitzender, ist diese Woche schon etliche Male von seinem Wohnort Schwalbach nach Zweibrücken gefahren, um mobile Hindernisse anzuliefern. „Auch bei Kerstin Müller in Walshausen haben wir einiges abgeholt“, verdeutlicht Hohlweg. Der Rest des Materials sei am Donnerstag vom Landgestüt zur Rennwiese transportiert worden.

Dort werden das Dressurviereck und der eingezäunte Springparcours direkt vor der Tribüne aufgebaut. Dass die Vielseitigkeitsreiter dabei ihre Dressur auf Rasen angehen, ist laut Hohlweg nicht ungewöhnlich, „bei uns kann die Dressur auch auf Rasen geritten werden“. Sie selbst hat noch Blumen und Kürbisse besorgt, um den Parcours schön herzurichten. Hohlweg verweist auch darauf, dass das Turnier keinen Eintritt kostet und die Zuschauer sogar auf die Rennwiese dürfen, so lange sie die Rosse und Reiter bei ihren Geländeritten nicht stören.

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