Zweibrücken SV Bottenbach marschiert vorneweg

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Zweibrücken. Am kommenden Wochenende erwacht die B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken aus dem Winterschlaf, als souveräner Tabellenführer kommt der SV Bottenbach (49 Punkte) aus der Winterpause. Zum Verfolgerfeld gehört als Dritter mit fünf Punkten Rückstand die SG Hornbach/Rimschweiler. Auf den Rängen zehn bis 13 liegen mit der VB Zweibrücken II, dem SV Wiesbach, dem FC Oberauerbach und der Spvgg Battweiler/Reifenberg II vier Teams, die man weiter oben in der Tabelle vermutet hätte. In unmittelbarer Abstiegsgefahr ist aus dem hiesigen Beritt niemand.

Beim SV Bottenbach gibt es kaum Grund zur Klage, Spielertrainer Christoph Weller schaut lediglich auf die zwei Spiele, die seine Truppe nicht gewonnen hat. Ein Remis gegen die SG Hornbach/Rimschweiler und eine Pleite gegen den PSV Pirmasens färben die SVB-Weste etwas ein, ansonsten ist Weller hochzufrieden. „Mit unsere größte Stärke war bislang die Defensive“, sagt er. Lediglich 16 Treffer habe der Klassenprimus kassiert – nur der Verfolger Hornbach/Rimschweiler kann da mithalten. Die gute Position der SG Hornbach/Rimschweiler war laut Spielleiter Wolfgang Wendel eine mit Ansage: Das Trainergespann Thomas Jirachai-Schwarz/Alexander Conde habe nach dem vierten Platz in der Vorsaison eine Verbesserung erwartet, die sei gelungen. „Wir wollen weiter vorne mitspielen“, macht Wendel deutlich, die Vorrunde sei bis auf zwei Auswärtspleiten in Wiesbach und Weselberg gut verlaufen. „Wir haben alle Möglichkeiten, auf dem zweiten Platz zu bleiben.“ Die Truppe des SV Ixheim II hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie die A-Klassen-Mannschaft, berufs- und studienbedingt kann nicht immer der komplette Kader abgerufen werden. „Deshalb läuft sonntags immer eine andere Formation auf“, muss Trainer Bernd Utzinger feststellen. Der fünfte Platz, den die Truppe von der Römerstraße aktuell belegt, sei in Anbetracht dieser Umstände ein schöner Zwischenerfolg. Das Ziel laute weiterhin: „Klassenerhalt“. Auf dem sechsten Tabellenplatz überwintert zu haben, stimmt mit der ursprünglichen Planung bei Rot-Weiß Höhmühlbach überein. „Wir wollten Sechster oder Siebter werden“, sagt Spielertrainer Nicky Hosseus. Die Truppe könne besser dastehen, bei den Rot-Weißen sei aber eine denkwürdige Verletzungsserie aufgetreten. Auch Hosseus selbst fiel ein Vierteljahr aus, außerdem die Leistungsträger Thomas Hammerschmidt und Herbert Gerstle. Trainer Thomas Emrich vom TV Althornbach kann auf eine insgesamt zufriedenstellende Hinrunde zurückblicken. Einige Punkte seien aber doch liegengeblieben. „Vorne nutzt man die Chancen nicht, und in der Abwehr passieren katastrophale Fehler“, sagt er. Auf die Art habe seine Truppe mit Platz sieben nicht ganz das erreicht, was von der spielerischen Qualität her drin gewesen wäre. Aber mit dem Platz im vorderen Mittelfeld könne man beim TV Althornbach gut leben. Beim TuS Maßweiler galt es in dieser Vorrunde, sich auf das neue Trainergespann Christian Meier/Stefan Kehl einzustellen, nach Einschätzung Meiers ist das recht gut gelungen. „Die Mannschaft ist zusammen gewachsen“, sagt er, auch gegen die wirklich starken Teams der B-Klasse habe seine Truppe gut ausgesehen. Eine Weiterentwicklung stellt er auch im taktischen Bereich fest. Der neunte Tabellenplatz, den der SC Stambach aktuell belegt, ist für Spielertrainer Bernd Sefrin ein sehr erfreuliches Zwischenergebnis. „Wir sehen uns immer noch im Kampf gegen den Abstieg, haben jetzt aber doch ein gutes Polster“, sagt er angesichts von 24 Punkten. Das Stambacher Problem sei bekanntermaßen der kleine Kader, dafür habe man sich doch achtbar aus der Affäre gezogen. „Jeder einzelne unserer jungen Spieler hat sich deutlich gesteigert“, sieht der SCS-Coach Fortschritte im Vergleich zur letzten Saison. Das Team der VB Zweibrücken II hat laut Spielertrainer Johannes Müller nicht immer sein wahres Leistungsniveau erreicht. „Beim 7:0 gegen Stambach am letzten Spieltag vor der Winterpause war das einmal der Fall“, sagt er. Ansonsten habe es berufs- und verletzungsbedingt immer wieder Ausfälle gegeben, er habe nur selten eine feste Stammformation aufs Feld schicken können. In der Mannschaft stecke mehr Qualität, als es der zehnte Tabellenplatz widerspiegele. Spielertrainer Walter Schöb vom FC Oberauerbach hat mit seiner Truppe das getan, was man als Neuling in einer Klasse oftmals tun muss: „Lehrgeld bezahlt“. Das schon in der C-Klasse lästige Übel der schlechten Chancenverwertung habe sich fortgesetzt, es werde eine Klasse höher aber noch härter bestraft. „Wir hatten einige unnötige Unentschieden drin“, spricht der Coach in der Hinsicht von verlorenen Punkten. Es gehe für den FC Oberauerbach weiterhin rein um den Klassenerhalt. Vertreter des Tabellenelften SV Wiesbach und der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg einen Tabellenplatz dahinter waren nicht erreichbar.

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