Zweibrücken Stadtnachrichten: S-Bahn nach Zweibrücken nimmt weitere Hürde

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Das Vorhaben, die S-Bahn Rhein-Neckar nach Zweibrücken zu verlängern, ist ein weiteres Stück vorangekommen. Die Versammlung des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) beschloss gestern die ZRN-Umlage für den kommunalen Finanzanteil und ermächtigte den ZRN-Vorsitzenden, die für die weitere Planung erforderliche Vereinbarung mit der DB Netz AG abzuschließen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) betonte in einem gestern verlesenen Brief an den ZRN-Vorsitzenden Christian Specht (CDU): „Dieses Projekt ist eines der wichtigsten Anliegen des Landes Rheinland-Pfalz in der Weiterentwicklung des Rheinland-Pfalz-Taktes und der verkehrlichen Erschließung seiner westlichen Landesteile.“ Es steht nun noch eine Einigung zwischen den Landesregierungen in Mainz und Saarbrücken aus. Ein Gespräch auf Staatssekretärebene ist für Januar geplant. (ebu/Foto: Hoffmann) Wirtschaft Ein schwarzes Auto hätte laut Polizei am Mittwoch beinahe mehrere Fußgänger überfahren, die um 11.45 Uhr die Kaiserstraße überquerten. Als die Fußgänger bei Grün über die Straße liefen, „überfuhr ein schwarzer Wagen in der Kaiserstraße in Richtung Bismarckstraße die für ihn Rot zeigende Ampel“, so die Polizei. Einige Fußgänger mussten zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Zwei erstatteten Anzeige. Hinweise an Telefon 06332/9760. (red/sbn) Bei der Mitgliederversammlung des Zweibrücker Grünen-Kreisverbandes wurden gestern Abend Kreisvorstandssprecherin Carola Schmidt-Sternheimer, Kreisvorstandssprecher Felix Schmidt und Schatzmeisterin Dagmar Pohlmann einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der Kreisverband habe sich gut entwickelt, so Schmidt. Er verwies auf das beste Kommunalwahlergebnis in der Geschichte der Zweibrücker Grünen: 11,4 Prozent bei der Stadtratswahl 2014. Zudem sei es ein Erfolg, dass der Kreisverband im Landtagswahlprogramm Positionen für den geplanten S-Bahn-Anschluss Zweibrückens und gegen das Einlagern von ausländischem Müll unterbringen konnte. (sbn/red) Die Gewerkschaft IG Metall Homburg-Saarpfalz schlägt Alarm: Die als Leiharbeitsfirma tätige Vista Anlagen Service GmbH mit Sitz am Güterbahnhof hat laut IG Metall ihren 23 Mitarbeitern gekündigt. Hintergrund seien Veränderungen beim Entleihbetrieb, einer Tochter des Stahlriesen Arcelor Mittal. Vista stellt Schweißer ab, die in Waldmohr für die Firma Steenbergen Stahlkörbe für die Bauwirtschaft fertigen. Bei Vista gründete sich im November ein Betriebsrat. Nach IG-Metall-Angaben beschäftigt Vista ausschließlich polnische Mitarbeiter. Vista habe auch bereits die über die Firma angemieteten Wohnungen der Beschäftigten gekündigt. Geschäftsführer Damian Staniszewski war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (cps)

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