Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Stadt will Kostensteigerungen bei Straßenausbau verhindern

Die Uhlandstraße ist in einem schlimmen Zustand. Ein Ingenieurbüro wurde jetzt beauftragt, den Ausbau zu planen.
Die Uhlandstraße ist in einem schlimmen Zustand. Ein Ingenieurbüro wurde jetzt beauftragt, den Ausbau zu planen.

Um die Planungskosten beim Ausbau von Straßen nicht ausufern zu lassen, hat die Stadt jetzt mit den Ingenieurbüros Pauschalpreise vereinbart. Unerwartete Kostensteigerungen beim Straßenausbau erhöhen damit nicht mehr die Planungskosten.

Das Ingenieurbüro Dumont + Partner aus Neunkirchen plant den Ausbau der Riedingerstraße in Niederauerbach auf eine Länge von 350 Metern für einen Pauschalpreis von 83 000 Euro. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend so beschlossen. Durch den Pauschalpreis sind die Planungskosten gedeckelt. Das selbe Büro erhielt den Auftrag für die Planung der Pasteurstraße für 100 000 Euro. Die Planung für den Ausbau der Alten Friedhofstraße in Mittelbach vergab der Stadtrat für einen Pauschalpreis von 70 000 Euro an das Saarbrücker Ingenieurbüro WSV Beratende Ingenieure. Dieses Büro plant auch den Ausbau der Breitensteinstraße in Mittelbach zum Pauschalpreis von 29 000 Euro.

Den Planungsauftrag für den Ausbau der Bayernstraße in Rimschweiler erhielt das Ingenieurbüro Kohns aus Neunkirchen für pauschaliert 98 000 Euro. Das Ingenieurbüro Thiele aus Pirmasens plant den Ausbau der Esebeckstraße am Fasanerieberg für 42 000 Euro, das Ingenieurbüro Decker aus Kusel den Ausbau der Uhlandstraße für 58 000 Euro.

Der Stadtrat hat auch beschlossen, die Gersbergerhofstraße und die Dr.-Ehrensberger-Straße auszubauen. Die Arbeiten können damit ausgeschrieben werden.

Die Firma Bautra erhält den Auftrag, die Bundenbachbrücke in Oberauerbach abzureißen und neu zu errichten. Mit knapp 575 000 Euro war die Firma der günstigste von drei Anbietern. Bereits 2013 waren bei einer Überprüfung der Brücke Mängel festgestellt worden, jedoch war die Verkehrssicherheit noch gegeben. Nachdem seither kleine Instandsetzungsarbeiten durchgeführt wurden, ist jetzt jedoch ein Neubau unumgänglich. Das Projekt wird zu 75 Prozent gefördert.

Der Stadtrat hat auch die Malerarbeiten für die neue viergruppige Kita in der Gabelsbergerstraße vergeben. Die Firma Strobel aus Contwig lag mit ihrem Angebotspreis von etwas mehr als 55 000 Euro 25 Prozent unter den vom Bauamt geschätzten Kosten. Die abweichende Kostenberechnung führt die Stadt auf erhebliche, pandemiebedingte Marktschwankungen zurück. Hingegen liegen die Kosten für die Tischlerarbeiten in der neuen Kita 27 000 Euro über dem städtischen Ansatz. Den Auftrag für 189 000 Euro hat der Stadtrat an den günstigsten der vier Bieter vergeben, die Bietergemeinschaft MHW/Rheingantz aus Simmern.

An der Herzog-Wolfgang Realschule plus in der Wackenstraße wird die Turnhalle saniert. Die Heizungsarbeiten vergab der Stadtrat an die Firma Herbert Fey aus Kirkel für 151 000 Euro.

Im Zuge der Erneuerung der Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) in der 22er Straße lässt die Stadt auch ein Leerrohr für die spätere Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf 480 Meter Länge verlegen. Begründet wurde dies damit, dass eine spätere Verlegung zehn Prozent teuerer wäre. Den Auftrag vergab der Stadtrat für 60 000 Euro an die Stadtwerke.

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