Zweibrücken Stadt-SPD zaubert neue Landtagskandidatin aus dem Hut
Die Stadt-SPD zaubert eine neue Landtagskandidatin aus dem Hut: Adriana Storero aus dem Zweibrücker Stadtteil Ernstweiler. Der Vorstand der Zweibrücker SPD sprach sich am Montag einstimmig dafür aus, die 45-jährige Diplom-Betriebswirtin der Wahlkreiskonferenz für die Landtagswahl im Wahlkreis 47, die kommende Woche tagt, als A-Kandidatin vorzuschlagen.
„Ich bin froh und stolz, dass Adriana sich bereit erklärt, in diese Kandidatur zu gehen. Damit kann die Zweibrücker SPD einen weiteren starken Vorschlag machen, wer sich in unserem Wahlkreis um das Landtagsmandat bewerben soll“, so Stéphane Moulin, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands.
Storero ist 45 Jahre alt und arbeitet nach ihrem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre und verschiedenen Projekten im Ausland aktuell bei einem Unternehmen in Blieskastel. Ihre Rückkehr nach Zweibrücken unterstreiche die Verbundenheit mit dem Bundesland und der Region, so Moulin.
„Ich würde unseren Wahlkreis gerne im Landtag in Mainz vertreten und präsente Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger und ihre Anliegen sein. Ich hoffe auf die Unterstützung meiner Partei in Stadt und Land und freue mich auf den Wahlkampf“, so Storero in einer ersten Stellungnahme nach der Nominierung.
Moulin weiter: „Adriana ist noch nicht so lange in unserer Partei, aber sie passt von ihrer Persönlichkeit, ihrer Einstellung und ihrem Engagement für die Demokratie perfekt zu uns“, lobt Moulin weiter. Storero gehörte früher der Zweibrücker Linken an, aus der sie 2022 austrat. Seit der letzten Kommunalwahl sitzt Storero, die aus einer alteingesessenen Zweibrücker Gastronomenfamilie stammt, für die SPD im Sozialausschuss. Für die B-Kandidatur hat die SPD noch keinen Kandidaten festgelegt.
Storero tritt in Sachen Kandidatur bei der Landtagswahl SPD-intern gegen Daniela Stauch an, die vom SPD-Ortsverein Rieschweiler-Mühlbach ins Rennen geschickt wird. Der Stadtverband hatte sich zunächst für Rebecca Wendel entschieden, die ihre Kandidatur aber wieder zurückzog. Wendel nannte als Grund für den Rückzug interne Diskussionen in den benachbarten Gemeindeverbänden der SPD um ihre privaten Verhältnisse.
Für die CDU tritt erneut Christoph Gensch als Direktkandidat bei der Landtagswahl 2026 an. Er erhielt alle 64 Stimmen der Delegierten aus der Stadt Zweibrücken und den Verbandsgemeinden Zweibrücken-Land, Thaleischweiler-Wallhalben und Waldfischbach-Burgalben.