Zweibrücken Sozialer Wohnungsbau an der Villa Schwinn: Erdarbeiten haben begonnen

Bis zum Sommer 2025 sollen hier erste 24 Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigungen entstehen: Ein Bagger hat am Dienstag mit
Bis zum Sommer 2025 sollen hier erste 24 Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigungen entstehen: Ein Bagger hat am Dienstag mit den Erdarbeiten für das neue Projekt der Heinrich-Kimmle-Stiftung an der Hofenfelsstraße begonnen.

An der Hofenfelsstraße, neben der Villa Schwinn, haben am Dienstagmorgen die Erdarbeiten für den geplanten Neubau von 24 Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigungen begonnen.

Die Heinrich-Kimmle-Stiftung, unter anderem Betreiberin des Cap-Lebensmittelmarkts in der Hallplatz-Galerie, Werkstätten und Wohnprojekten in Pirmasens und Zweibrücken, will in einem öffentlich geförderten Projekt des sozialen Wohnungsbaus Menschen ein selbstständiges Wohnen ermöglichen, die aufgrund von Handicaps geringe Unterstützung im Alltag brauchen. Details der Pläne waren im Mai vorgestellt worden. Der dreigeschossige Neubau soll sich zwischen die denkmalgeschützte Villa Schwinn und das Melanchthonheim einfügen. „Wir gehen davon aus, dass es mit einem Erstbezug im übernächsten Sommer, Mitte 2025, klappen kann“, sagt Stiftungsvorstand Marco Dobrani. Die Stiftung hatte im Februar ein 3600 Quadratmeter großes Grundstück an der Hofenfelsstraße erworben. Es bietet Platz für ein zweites, spiegelgleiches Gebäude im hinteren Bereich. „Mit weiteren 24 Wohnungen wollen wir dort den Bedarf für Menschen mit mehr Hilfen, die sich nicht selbstständig versorgen können, abdecken“, erklärt Dobrani. Man werde den zweiten Bauabschnitt nun auch sehr zügig angehen, die erforderlichen Förderanträge und andere Anträge stellen.

Der Stadtrat hatte in seiner September-Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplans für das ganze von der Heinrich-Kimmle-Stiftung erworbene Grundstück beschlossen. Für die Erdarbeiten des vorderen Bereichs liegt eine Teilbaugenehmigung vor. Für den Kauf des Grundstücks, Bau und Einrichtung des ersten Gebäudes mit 24 Wohnungen rechnet die Stiftung mit Kosten von 4,7 Millionen Euro.

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