Zweibrücken
Schnelltests sind weiterhin sehr gefragt
„Die Nachfrage ist unverändert hoch. Vergangene Woche haben wir insgesamt rund 5000 Tests gemacht, bisher liegt die Zahl gerade mal um zehn niedriger als am Vergleichstag der Vorwoche“, erklärt Hans Prager, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Südwestpfalz. Das DRK betreibt in Zweibrücken gleich zwei Testzentren: eins in der Kasernenstraße, eins am Etzelweg. Vor allem liege die Anzahl an positiven Fällen noch immer sehr hoch: Täglich gebe es etwa 50 bis 60 Fälle. „Unsere Testzentren bleiben vorerst unverändert geöffnet“, so Prager am Dienstag, der auch das Personal dafür weiterhin eingeplant habe. Er beobachte, dass sich Menschen auch „bei einem Kratzen im Hals testen ließen“ und findet das ausdrücklich gut. Als weniger gut bezeichnet er den Wegfall der Maskenpflicht, auch vor dem Hintergrund, dass momentan die Krankenstände hoch sind. Prager ist aber froh, dass er beim Einkaufen nur wenige Menschen ohne Masken in den Geschäften seht: „Selbst wer nur einen sogenannten leichten Covid-Verlauf hat, liegt mit Fieber und anderen Symptomen ähnlich einer schweren Erkältung im Bett.“
Beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hingegen, so eine Mitarbeiterin am Montagabend, spüre man schon einen Rückgang der Nachfrage und erwarte auch mit Blick auf die bevorstehenden Osterferien niedrigere Testzahlen.
Test auch fürs Kuscheltier
„Stand heute: Nein“, heißt wiederum die dezidierte Antwort auf die Frage, ob man am Testcenter am Outlet-Kreisel weniger zu tun habe. Im Gegenteil. „Es zieht an.“ Allein am Montag habe man, so der Teststellenleiter Frank Veit, bis 16.30 Uhr 78 Menschen getestet, darunter acht mit positivem Ergebnis. Und dabei habe sein Testcenter noch bis 22 Uhr geöffnet, sodass die Zahl für den Tag noch deutlich höher ausfallen dürfte. Montags zuvor lag die Anzahl der Tests bei insgesamt 58 Tests. Veit beobachtet, dass die Kunden immer mehr darauf schauen, wie die Qualität der Tests und die Hygiene in den Teststationen sind. Viele erzählten, so Veit, dass sie aufgrund von Empfehlungen an den Outlet-Kreisel kämen. Vor allem Mitarbeiter von Firmen, aber auch Ärzte, Kindergärten und Familien mit Kindern seien hier stark vertreten. Besonders wichtig sei ihm, dass sich Kinder wohlfühlen, weswegen diese nicht nur etwas aus der „Schatzkiste“ nehmen, sondern auch ihr Kuscheltier testen lassen dürfen.