Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Schlachthofstraße wird ab Montag gesperrt

Der Parkplatz vor dem Vereinsheim der VBZ an der Schlachthofstraße wird umgestaltet.
Der Parkplatz vor dem Vereinsheim der VBZ an der Schlachthofstraße wird umgestaltet.

Ab Montag wird die Schlachthofstraße neu gemacht. Ist das erledigt, soll der VB-Parkplatz ein neues Aussehen erhalten. Das hat Auswirkungen auf den Lkw-Verkehr.

Weil sich der Parkplatz vorm Sportheim der Vereinigten Bewegungsspieler Zweibrücken (VBZ) auf städtischem Gelände befindet, hat die Stadt das Recht, ihn nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Diese Woche hat Steffen Mannschatz vom UBZ erklärt, wie der VB-Parkplatz künftig aussehen soll. Am Montag, 11. November, soll es mit der Sanierung der maroden Schlachthofstraße losgehen. Ist diese Aufgabe erledigt, sollen die Bautrupps dem angrenzenden VBZ-Parkplatz zu Leibe rücken.

Wie Mannschatz vor dem Bauausschuss erläuterte, soll es in Zukunft nur noch eine einzige Ein- und Ausfahrt geben. Bislang hat der Parkplatz zwei. Was oft von Lkw-Fahrern zum bequemen Ein- und Ausfahren genutzt wird, um ihre großen Fahrzeuge dort über Nacht abzustellen. Mit nur noch einer Ein- und Ausfahrt werde dieses unerwünschte Manöver deutlich erschwert, meint der Fachmann vom UBZ.

Splitt und Rasengittersteine

Damit der Parkplatz-Umbau zum größten Teil mit Geldzuwendungen aus Klimaschutz-Fördertöpfen finanziert werden kann, wird das Gelände mit einer wasserdurchlässigen Splittdecke sowie Fahrwegen aus Rasengittersteinen versehen. Vor dem VB-Heim ist ein Pflanzbeet geplant. Mit den Stadtwerken will man noch besprechen, ob Elektro-Ladesäulen aufgestellt werden. Die Kosten für den Parkplatz-Umgestaltung gibt Steffen Mannschatz mit 105.000 Euro an; davon bleibe bei der Stadt nach Abzug der Förderung ein Eigenanteil in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Der Ausbau der Schlachthofstraße kostet 1,85 Millionen Euro. Sie wird in Abschnitten ausgebaut. Los geht es zwischen Etzelweg und der Brücke über den Hornbach. Der Ausbau soll über ein Jahr dauern, bis Dezember 2025. Dass es just vor der Schlechtwetterphase losgeht, ist Steffen Mannschatz bewusst. Im Oktober sagte er jedoch im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Den tiefen Winter gibt’s nicht mehr.“ Nach Weihnachten hätten die Firmen bis Mitte Januar zu, danach werde wieder gearbeitet.

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