Zweibrücken
SC Zweibrücken kommt nur kampflos zu Punkten
Nicht optimal ist der zweite Spieltag in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar für den Squashclub (SC) Zweibrücken gelaufen. „Wir konnten bei unserem ersten Heimspiel nicht in bester Aufstellung antreten“, bedauert SC-Spielführer Martin Stahl. Deshalb setzte es im ersten Spiel gegen das Team des SC Rhein- Neckar 2 eine 1:3-Niederlage. Das zweite Spiel gegen die Mannschaft aus Landau, den SC Bornheim, gewann Zweibrücken kampflos, weil die Vorderpfälzer schon zum zweiten Mal in der noch jungen Runde wegen Spielermangels nicht antraten. „Dieses Verhalten ist schon eine Frechheit in der Oberliga“, findet Stahl. „Der Verband sollte die Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen und sie zum ersten Absteiger erklären. Das wäre fair gegenüber allen anderen Mannschaften.“
Für Zweibrücken konnte am Samstag in der heimischen Arena des Saarpfalz-Sport- Vitalcenters nur ihre neue Nummer eins, Nils Kempf (Foto vorne), punkten. Kempf, der aus Zweibrücken stammt, spielte in den vergangenen Jahren noch beim SC Güdingen in der Bundesliga. Mit 11:8, 11:5, 11:5 zeigte er gegen Dirk Garst seine Stärke und ließ ihm in drei Sätzen keine Chance. Deutlich schwerer tat sich Spielführer Stahl an Position zwei. „Im ersten Satz konnte ich Max Steinebach noch Paroli bieten. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr machte sich meine Schulterverletzung bemerkbar. Besonders bei der Vorhand“, sagte Stahl zu seiner 11:13, 6:11, 6:11-Niederlage. Weil auch Jörg Emser gegen Mario Schmidt (6:11, 6:11, 5:11) und Chris Ullrich gegen Rainer Tscheschel (6:11, 6:11, 6:11) jeweils in drei Sätzen unterlagen, sprang am Ende nur ein 1:3 heraus. „Mit acht Punkten nach zwei Spieltagen können wir dennoch zufrieden sein“, meint Spielführer Stahl.