Zweibrücken Saarbrücken: Bundespolizei stellt zahlreiche Waffen vor dem Hauptbahnhof sicher

Auch das MItführen von Pfefferspray und Reizgas war am Wochenende in Saarbrücken streng verboten.  Foto: DPA
Auch das MItführen von Pfefferspray und Reizgas war am Wochenende in Saarbrücken streng verboten.

Als Erfolg verbucht die Bundespolizei ihre Aktion, am vergangenen Wochenende den Saarbrücker Hauptbahnhof zur Waffenverbotszone zu erklären. Von Samstag, 15.30 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr morgens, galt im ausgewiesenen Bereich ein striktes Mitführverbot nicht nur für alle Schuss- und Schreckschuss- sowie Hieb- Stoß- und Stichwaffen, sondern auch für jedwede Reizstoffsprühgeräte, Pyrotechnik und Messer aller Art. Vom Verbot ausgenommen Verbot waren nur Polizisten, Zoll und Bundeswehr, der bezirkliche Ordnungsdienst, die Feuerwehr, Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Sicherheitsdienste sowie Gastronomiebetriebe und Handwerker. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag erläuterte, sollte diese Maßnahme die Sicherheit der Bürger „aktiv erhöhen“. Grund für die Waffenverbotszone seien Ereignisse in Deutschland, aber auch in der Region gewesen, bei denen Waffen mitgeführt oder gar zum Einsatz kamen – vor allem Messer. Allein im Jahr 2018 hätten sich im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Saarland bislang 81 „polizeilich relevante Sachverhalte mit Waffenbezug“ ereignet. Während der Laufzeit des Waffen-Mitführverbots kontrollierte die Bundespolizei vor dem Saarbrücker Hauptbahnhof 150 Personen. Von diesen wurden 23 genauer durchsucht. Dabei seien ein Baseballschläger, ein Einhand-Messer, ein Scheckkartenmesser, ein China-Böller, ein Laser-Pointer sowie ein Schraubenzieher und ein Cutter-Messer sichergestellt worden. Zwangsgelder hätten die Bundespolizisten nicht erhoben.

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