Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: SV 64 Zweibrücken verliert Kellerduell in Koblenz klar

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Im Kellerduell zum Abschluss der Vorrunde in der Frauen-Handball-Oberliga kassierte der SV 64 Zweibrücken eine deutliche Niederlage. 17:27 (7:13) unterlag der Tabellenletzte beim Tabellenvorletzten. Es war das letzte Vorrundenspiel, „und wir müssen klar feststellen, dass das bisher unsere schwächste Saisonleistung war“, sagte SV-Trainer Rüdiger Lydorf.

Was fehlte, das war zum Beispiel der Zugriff in der Defensive. Gegen keineswegs überragende Koblenzerinnen – das Spiel wurde insgesamt seiner Beschreibung als Kellerduell gerecht – „haben wir in der Abwehr kein Mittel gefunden, um sie in den Griff zu kriegen“, resümierte Lydorf. Das sei das größte Zweibrücker Problem in diesem Abstiegsduell gewesen. Die Folge: Zweibrücken lag nach 13 Minuten 1:7 zurück. Und die Erfahrung aus den vorherigen Vorrundenspielen bestätigte sich: Wenn das SV-Team früh deutlich in Rückstand gerät, verliert es.

Die ersatzgeschwächt angetretene Zweibrücker Mannschaft, in der einige Spielerinnen krankheitsbedingt passen mussten, zum Beispiel Torfrau Annalena Zahm oder Top-Torschützin Janine Baus, blieb chancenlos. Auch weil einige Spielerinnen, die auf dem Feld standen, noch mit den Folgen von Erkrankungen kämpften. Die SV-Mannschaft kämpfte sich zwar wieder auf 5:8 heran (21.). Rebecca Knoll hatte das fünfte Zweibrücker Tor erzielt, das den SV noch mal in Sichtweite der Koblenzerinnen brachte. Aber bedingt durch die hohe Fehleranzahl und die insgesamt schwache Defensivleistung, war nicht mehr für die Zweibrückerinnen drin.

Probleme im Umschaltspiel

„Unser Rückzugsverhalten war schlecht“, machte Lydorf Probleme im Umschaltspiel aus. Auch die nutzte Koblenz, um sich bis zur Halbzeit wieder mit sechs Toren abzusetzen und diesen Vorsprung nach der Pause kontinuierlich auszubauen. Nach 42 Minuten war der Vorsprung erstmals auf zehn Treffer angewachsen: 19:9 führten die Koblenzerinnen. Lydorf nahm eine Auszeit. Es gelang zumindest, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen, „aber falls das am Saisonende überhaupt eine Rolle spielen sollte, ist es mit diesem Ergebnis auch sehr schwer, den direkten Vergleich noch zu gewinnen“, sagte Lydorf zur deutlichen Niederlage.

So spielten sie

SV 64 Zweibrücken: Wagner – Jänicke (3), Hoffmann, Knoll (5/3) – Hartfelder (1), Luga (3) – Bullacher – Schlicker (3), Neff, Müller (1), Jag (1)

Spielfilm: 7:1 (13.), 8:5 (21.), 13:7 (Halbzeit), 16:7 (35.), 19:9 (42.), 27:17 (Ende) - Zeitstrafen: 0:2 - Siebenmeter: 9/8:5/3 - Zuschauer: 120 - Schiedsrichter: Hoffmann/Kull (HV Rheinhessen).

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