Handball
Oberliga: Sieben Schlussminuten kosten VT Zweibrücken-Saarpfalz den Erfolg
„Das Spiel hat sich zwei Mal gewendet. Beim zweiten Mal leider zu unseren Ungunsten“, bilanzierte VTZ-Trainer Philip Wiese. Zur Halbzeit hatte Mülheim-Urmitz noch mit 13:11 geführt, aber Mitte der zweiten Hälfte drehte die VTZ die Partie zu ihren Gunsten. Robin von Lauppert hatte sein Team mit dem Treffer zum 17:15 erstmals mit zwei Toren in Führung geworfen. Bis zum 22:20 durch Moritz Michel hielt diese Führung.
In den Schlussminuten machte sich der Kräfteverschleiß bei den Zweibrückern bemerkbar. Die mussten verletzungsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten: Moritz Baumgart (Finger gebrochen) und Tomas Kraucevicius (Rückenprobleme). „Die Jungs, die gespielt haben, mussten fast alle durchspielen. Das hat Kraft gekostet und in den Schlussminuten haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, einige Bälle weggeworfen“, resümierte Wiese. Mülheim-Urmitz’ Top-Torjäger Tim Hemmerle nutzte diese Fehler und sicherte mit seinem neunten Treffer zum 24:22 den Sieg der Gastgeber.
So spielten sie
VT Zweibrücken-Saarpfalz: Dentzer, Glöckner – Rifel (2) Belhadi (2), von Lauppert (7) – Graff (3), Rolshausen - Kreis (4) – Michel (1), Stauch (2), Buchheit (1), Bernt, Flockerzi, Groß.