Zweibrücken Martinhöhes schöne Lauerstellung

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Zweibrücken. Der Winterspielplan mit den früheren Anstoßzeiten geht in Runde zwei: Am Sonntag um 14.30 Uhr tritt die Spvgg Battweiler/Reifenberg beim A-Klassen-Vorletzten FC Ruppertsweiler an. In der B-Klasse West empfängt der SV Martinshöhe zeitgleich den SV Wiesbach. Interessant für Derby-Freunde ist in der C-Klasse West der Schlager zwischen dem TuS Wattweiler und der TSG Mittelbach-Hengstbach.

Die Spvgg Battweiler/Reifenberg hat am 13. September mit 1:4 beim MTV Pirmasens verloren, das war’s seitdem mit Niederlagen. Aus den nächsten sieben Spielen weist das Team von Spielertrainer Andy Platz fünf Siege und zwei Unentschieden auf, bemerkenswert waren dabei der 2:1-Erfolg beim SV Ixheim und ein 3:3 gegen Tabellenführer Dahn. Platz ist deshalb zuversichtlich, was die Partie beim FC Ruppertsweiler angeht, einfach wegnaschen könne man die Punkte dort aber nicht. Denn der FCR stehe mit sieben Punkten mit dem Rücken an der Wand. „Da kommt schon was auf uns zu“, rechnet Platz mit heftiger Gegenwehr. Er selbst könne wegen einer Verletzung nicht spielen, das restliche Stammpersonal sei aber verfügbar. Der SV Martinshöhe lag nach dem sechsten Spieltag auf Rang vier der B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West, danach hatte er sieben Wochen lang den fünften Platz reserviert, jetzt ist er erneut Vierter. Der 2:0-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende beim Mitabsteiger SG Thaleischweiler-Fröschen hat das Aufrücken bewirkt. Die Truppe von Spielertrainer Kevin Leiner hat vier Punkte Rückstand auf den Dritten PSV Pirmasens, laut Leiner macht man sich in Martinshöhe nicht den Druck, ganz vorne mitspielen zu wollen. „Aus den letzten vier Spielen vor der Winterpause wollen wir aber maximal was holen, um die Lauerstellung zu halten“, sagt er. Nach dem Wiesbach-Spiel muss die Leiner-Elf zu Hause gegen Hornbach/Rimschweiler ran, dann folgen Gastspiele in Großsteinhausen und beim Zweiten Maßweiler. „Vor dem Spiel in Maßweiler sollen nicht viele Punkte liegen bleiben“, fordert Leiner. Das gilt zunächst für die Partie gegen Wiesbach. Da der SVW im Winter auf dem Martinshöher Hartplatz trainiere, kenne man sich untereinander, was der Partie zusätzlichen Reiz verleihe. Für die Heimaufgabe hat der Coach nicht alle Leistungsträger zur Verfügung, auf der Liste der Langzeitverletzten stehen unter anderem Thomas Ewald, Sebastian Ettel und Kai Hansen. Und hinter den Einsatz von Lukas Wintergerst setzt Leiner ein Fragezeichen. Die TSG Mittelbach-Hengstbach hält sich strikt im Mittelfeld der C-Klasse Pirmasens West auf. Zuletzt hat der Tabellenachte eine 0:1-Heimpleite gegen den TuS Winzeln II bezogen, der Punktestand beträgt derzeit 23. Was die erzielten Treffer angeht, zählt die TSG zu den fünf besten Teams der Spielklasse, in 14 Begegnungen hat es der Stadtteil-Verein 56-mal klingeln lassen. Hermann Hemmer hat dazu drei Treffer beigetragen, viel wichtiger für die Mittelbacher Truppe ist aber die Erfahrung des 48-jährigen Routiniers. „Wir hatten in der letzten Zeit Verletzungsprobleme“, beschreibt er die TSG-Situation, für den prestigeträchtigen Lokalkampf (Sonntag, 14.30 Uhr) beim TuS Wattweiler sei aber mit Rückkehrern zu rechnen. Deshalb könne Mittelbach entschlossen zum Ortsnachbarn fahren, Hemmer wüsste freilich kaum einen unbequemeren Gegner: „Wattweiler ist für einen C-Klassisten eigentlich zu stark besetzt, da gibt es keine Leistungslöcher. Eine echte Top-Mannschaft.“ (bun)

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