Zweibrücken Kindertag: Schon vor Beginn ist Stadt rappelvoll (mit Bildergalerie)

Der Name ist Programm: Stolz marschieren die Kinder beim Umzug durch die Fußgängerzone.
Der Name ist Programm: Stolz marschieren die Kinder beim Umzug durch die Fußgängerzone.

Kindertag toll, Stadt voll. So lautet das Fazit des Kindertags am Sonntag. Die meisten Geschäfte in der Innenstadt waren geöffnet, die Stadt gehörte Bummlern und Kindern.

Beim Zweibrücker Kindertag verwandelte sich die Innenstadt in einen einzigen großen Spiel- und Entdeckungsort für die Kleinen. „Bereits zum achten Mal arbeiten Vereine, Händler, Bürger und Organisationen zugunsten der Kinder zusammen.

Offene Geschäfte und ein großes Programm in der Fußgängerzone sorgten am Zweibrücker Kindertag für großen Besucherandrang.
Offene Geschäfte und ein großes Programm in der Fußgängerzone sorgten am Zweibrücker Kindertag für großen Besucherandrang.

Über 50 Projektpartner haben sich etwas einfallen lassen, ob mit einem Aktionsstand in der Innenstadt, als Programmpunkt auf der Bühne oder als Fußgruppe bei der Parade“, freute sich City-Managerin Petra Stricker über die vielen Anbieter und Standbetreiber. Das große Engagement führte zu riesiger Publikumsresonanz.

Die Stadt gehörte ganz den kleinen Besuchern.
Die Stadt gehörte ganz den kleinen Besuchern.

Schon vor 12 Uhr, dem offiziellen Beginn des Kindertages, war die Stadt voller großer und kleiner Menschen. Die konnten nach Herzenslust spielen, toben und erforschen. Kinder konnten sich Einsatzfahrzeuge verschiedener Organisationen wie Rettungsdienste und Polizei von innen und außen ansehen, eine Kuh aus „Kuh-nststoff“ melken, bei der Verkehrswacht mit Roller und Rad einen Parcours bezwingen, bei der Waldjugend am Schlossplatz Stockbrot backen, bei Gewinnspielen Preise gewinnen und sich über die Arbeit verschiedener Vereine informieren.

Für Kinder und Erwachsene gab es viel zu sehen.
Für Kinder und Erwachsene gab es viel zu sehen.

Ein Höhepunkt war die große Kinderparade um 14 Uhr vom Hallplatz durch die komplette Fußgängerzone zum Schlossplatz, wo Petra Stricker alle 20 Teilnehmergruppen auf der Hauptbühne vorstellte. Drei Zweibrücker Karnevalsvereine mit ihren Jugendabteilungen liefen genauso hinter einem Polizeimotorrad, den beiden Dudelsackspielern Björn Weinmann und Walther Theisohn und der Zweibrücker Rosenkönigin am Kopf des Zuges her wie die kleinen Handballer des SG Zweibrücken, die Fechtabteilung der VTZ und die orientalisch und bunt kostümierten Tänzerinnen von Elmiras Orient.

20 Teilnehmergruppen sorgten bei der Parade für ordentlich Abwechslung.
20 Teilnehmergruppen sorgten bei der Parade für ordentlich Abwechslung.

Ebenso ein Hingucker waren die bunten Stelzenläufer am Ende und Schlusslicht Antionio Cipolla. Der Besitzer des Karthauses auf dem Flughafen fuhr mitsamt Begleitung in einem Elektrokart als letzter Teilnehmer mit.

Viele Vereine und Organisationen präsentierten sich in der Zweibrücker Fußgängerzone.
Viele Vereine und Organisationen präsentierten sich in der Zweibrücker Fußgängerzone.

Große Aufmerksamkeit ernteten die Star Wars-Charaktere der Imperial Navy sowie eine vierköpfige Gruppe Cosplayer, die die Fahne ihres Hobbys hochhielten und die seit Jahren fester Bestandteil der Parade sind. Auf dem Herzogplatz stand eine Hüpfburg.

Da war für jedes Alter was dabei.
Da war für jedes Alter was dabei.

Ab 15 startete das Bühnenprogramm auf dem Schlossplatz. Kurz vor 17 Uhr faszinierte „Perzys Ōregon“ mit einer Feuershow vor der Bühne, davor tanzten Kinder von Elmiras Orient und andere Gruppen. Bei Spielwaren Cleemann bauten Kinder einen Zauberhut, mit dem sie an einer großen Tombola teilnahmen, deren Preise nach Redaktionsschluss ausgespielt wurden. Laut Stricker nahmen 280 Kinder teil. „Es ist viel los, die Resonanz ist riesig. Die ganze Stadt ist voll“, schwärmte sie.

Antonio Cipolla, Inhaber der Kartbahn am Flugplatz, mit Begleitung in E-Kart.
Antonio Cipolla, Inhaber der Kartbahn am Flugplatz, mit Begleitung in E-Kart.
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